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Kommunikation & Persönlichkeit

Tipp von Melanie von Graeve:
Es gab sie wohl tatsächlich einmal: Die Zeiten, als Menschen einen Beruf erlernten und dann das gelernte ein Leben lang ausübten. Aber diese Zeiten sind – Gott sei Dank – vorbei! Auf Ihrer Karriereleiter hat Ihre persönliche Weiterbildung absolute Priorität. Warten Sie deshalb nicht darauf, dass Sie zu Fortbildungen „geschickt“ werden, sondern ermitteln Sie selbst die Weiterbildungsthemen, die Sie Ihren Karrierezielen näher bringen. Denn sobald sich das Karriererad erst einmal richtig dreht, wird Ihr Terminkalender immer voller, und damit die Zeitfenster für die persönliche Weiterbildung immer enger. Bleiben Sie unbedingt am Ball, pflegen Sie Ihre kontinuierliche Weiterbildung. Ermitteln Sie hierzu regelmäßig (mindestens einmal pro Jahr):
- Welche Fähigkeiten und Fertigkeiten fehlen Ihnen derzeit,
um Ihre Arbeit schneller und besser zu erledigen? - Welche Themen interessieren Sie, was finden Sie spannend?
Arbeiten Sie an Ihren Stärken!
- Was tut sich in Ihrer Branche? Was sind die Neuigkeiten,
die auf „Ihren“ Branchenmessen präsentiert werden?
- Wo können Sie von Ihren Kunden/Geschäftspartnern über deren Wünsche und Bedürfnisse erfahren? Tragen Sie solche Informationen aktiv in Ihr Unternehmen und arbeiten Sie daran, mit Ihren Produkten und Dienstleistungen bei den Wünschen Ihrer (potentiellen) Kunden zu sein.
Auf dem Laufenden bleiben ist wichtig um - Kontakte aufzubauen und zu pflegen – Fortbildungsveranstaltungen, Konferenzen und Tagungen sind ideale Kontaktbörsen und Plattformen für Ihr Erfolgsnetzwerk!
- neue Produkte oder Dienstleistungen zu entwickeln oder auch erfolglose über Bord zu werfen!
Lust auf mehr Tipps zum Thema Karriereplanung? Ich freue mich darauf, Sie beim Seminar „Assistenz im Management “ und beim Workshop „Die fünf Bausteine für Ihre Karriere“ beim diesjährigen AssistenzFORUM kennen zu lernen!
Ihre Melanie von Graeve
Referentenprofil: Melanie von Graeves Vorträge und Trainings leben von ihrem Praxis-Know-how aus 20 Jahren Eventerfahrung - von Unternehmens- und Agenturseite. Heute ist sie Inhaberin der erfolgreichen Veranstaltungsagentur DKTS (Der Konferenz- und Tagungsservice), Fachbuchautorin, Referentin und Dozentin. Sie vermittelt die Tricks des erfolgreichen Eventmanagements - spannend, unterhaltsam und mit ansteckender Begeisterung! Für ihre Dozenten- und Referententätigkeit wurde sie mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem CONGA-Award als Nummer Eins der Top-Referenten Deutschlands.
Hinweis: Bald gibt es wieder einen Office-Tipp. Sie dürfen gespannt sein!
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Tipp von Ursu MahlerBeim Typenprofil von Fritz Riemann geht es darum, dass jeder Mensch einen „Grundtypus“ in sich trägt (durch Vererbung, Sozialisation und Umwelt geprägt), der sein Handeln und Tun steuert. Riemann unterscheidet vier Grundtypen.
Der Dauer-Typus: Seine Rollenbotschaft lautet: „Du am besten so wie ich“. Beim Dauertypus geht es um Zuverlässigkeit, um Beständigkeit, um Ordnung, um „so haben wir es schon immer gemacht“, um Kontinuität und möglichst wenig Veränderung. Die größte Fähigkeit eines Dauer-Typus ist es, Stabilität zu schaffen. Viele Unternehmen brauchen den Dauer-Typus als Garant für Beständigkeit und Verlässlichkeit. Er ist derjenige, der im Team-Meeting besprochene Vorgehensweisen (z.B. wer übernimmt welche Aufgabe, wer ruft den Kunden XY an…) konsequent einhält und einfordert. In seiner Wortwahl finden sich Begriffe wie „zuverlässig“, „sichere Seite“, „dann können sich die KollegInnen darauf verlassen“, „dann weiß ich, woran ich bin“, „das hat sich doch bewährt“... Wichtige Aufgabe für die persönliche Weiterentwicklung des Dauer-Typus ist es, hin und wieder neues zuzulassen, nicht abzublocken, sondern Veränderung (maßvoll) zu unterstützen.
Der Wechsel-Typus: Die Rollenbotschaft lautet: „Ich liebe den Reiz des Neuen“. Beim Wechsel-Typus geht es um Flexibilität, Spontanität, Bewegung. Die größte Fähigkeit eines Wechsel-Typus ist es, Neues hervorzubringen, anzuregen, Neues in die Wege zu leiten. In der täglichen Praxis ist der Wechsel-Typus der, der begeistert neue Ideen aufnimmt, Veränderungen einführt und übernimmt, der gerne auch mal das Büro umstellt oder den Schrank vom Chef neu sortiert, oder…. Der Wechseltypus verwendet häufiger Worte wie „das machen wir jetzt ganz neu und anders“, „verändern“, „ich habe eine super Idee“, „komm, wir probieren es einfach“, „wir können doch mal versuchen“, „ich habe Lust auf was Neues“.... Wichtige Aufgabe für die persönliche Entwicklung des Wechsel-Typus ist es, hin und wieder an einer Sache „bis zum bitteren Ende“ dran zu bleiben (etwas) weniger sprunghaft zu handeln und Elemente des Dauer-Typus bei sich zu integrieren.
Der Nähe-Typus: Die Rollenbotschaft lautet: „Ich für dich und du für mich“. Beim Nähe-Typus geht es um Kontakt, sich verantwortlich fühlen, um Emotionen, Zuwendung, Aufmerksamkeit und „Streicheleinheiten“. Seine größte Fähigkeit ist es, Kontakt herzustellen, andere zusammenzubringen, Bindung und Beziehung herzustellen. Der Nähe-Typus blüht auf und läuft zu Hochform auf, wenn er mit anderen und in enger Zusammenarbeit Dinge tun und besprechen kann. Der Nähe-Typus ist in der Wortwahl zu erkennen an typischen Äußerungen wie: „das machen wir zusammen“, „kannst du mir mal helfen“, „schön, dass du aus dem Urlaub zurück bist – ich habe dich richtig vermisst“, „ich war am Samstag im Kino, das muss ich euch unbedingt noch erzählen“, „wir sollten mal wieder alle zusammen was trinken gehen“… Der Nähe-Typus darf sich darin üben (manchmal) Dinge alleine zu tun, nicht ständig „auf andere zu schielen“ und eigenständiger zu werden.
Der Distanz-Typus: Die Rollenbotschaft lautet: „Jeder für sich“ oder, „ich für mich und du für dich“. Beim Distanz-Typus geht es um sachliche Beziehungen, er braucht Grenzen, Abgrenzung, Autonomie. Die größte Fähigkeit des Distanz-Typus ist es, eigenständig aufzutreten. Er arbeitet am liebsten alleine, mit nicht zu viel Nähe, nicht zu eng in einem Raum. Er verwendet Worte wie „ich übernehme das“, „das reicht doch, wenn einer alleine das macht“, „ich sortiere eben rasch die Post in die Wiedervorlage“, „wir sind hier zum arbeiten, nicht zum private Geschichten erzählen“, „das ist doch ganz logisch und eindeutig“, „es geht um Zahlen, Daten, Fakten“.... Der Distanz-Typus kann sich darin üben, (ab und zu) von sich aus auf KollegInnen zuzugehen, sich manchmal am „Tratsch & Klatsch“ ein wenig zu beteiligen und auch mal etwas von sich zu erzählen.
Was Ihnen für Ihre gute Zusammenarbeit hilft Natürlich ist es möglich, bei bewusstem und selbstkritischem Umgang mit der eigenen Person nach und nach alle vier Grundtypen in sich „zum Leben zu erwecken“. Trotzdem tragen Sie immer einen bevorzugten „Urtypus“ in sich. In Zeiten von Stress, oder, wenn Sie mit dem Rücken zur Wand stehen, schwierige Arbeitssituationen und hohe Anforderungen haben, neigen Sie automatisch dazu, mit Ihrem Grundtypus zu reagieren. Das heißt:
Der Dauer-Typus beginnt, zu beharren, er wird stur, zieht sich auf „so haben wir das schon immer gemacht und so ist es richtig“ zurück. Er ist Argumenten anderer nicht mehr zugänglich und wird bockig.
Der Wechsel-Typus tritt die Flucht nach vorne an. Nach dem Motto „dann macht doch euren Dreck alleine“ setzt er sich ab und wendet sich anderen, angenehmeren Arbeiten zu.
Der Nähe-Typus sucht in Stress- und Drucksituationen noch mehr Nähe, Verständnis und Zuneigung. Er leidet, duldet klaglos – anklagend, er wird krank und zeigt den Kolleginnen, dass es ihm gar nicht gut geht in dieser Situation und will Mitgefühl.
Der Distanz-Typus zieht sich zurück, spricht kaum mehr, versucht, sich auf fachliches zu konzentrieren und hat lediglich noch den allernötigsten sachlichen Austausch. Am liebsten wäre es ihm, er könnte sich aus allem raushalten und „sein Ding alleine“ machen.
Wenn Sie diese vier oben beschriebenen Verhaltensweisen und Tendenzen für schwierige Situationen kennen, können Sie auch an sich und Ihrem Verhalten arbeiten. Im Klartext heißt dies, dass Sie je nach Typus eben nicht flüchten, zur „Klette“ werden, mit sturer Beharrlichkeit reagieren oder innerlich „das Rollo runterlassen“. Natürlich gehört dazu selbstkritische Reflektion, Überwindung und eine große Portion „Wollen“. Ich kann Ihnen aber versichern, es funktioniert. Sie können Stück für Stück und Zug um Zug Ihren Grundtypus erweitern und flexibler im Umgang mit den Kolleginnen und dem Chef werden.
Rollenänderungen Wie kann ein Typus sich verändern, wie können Sie sich z.B. aus der Rolle des Dauer-Typus stärker in die Rolle des Wechsel-Typus verändern? Dazu ist es sicherlich notwendig, Offenheit für sich selbst mitzubringen und auch die Bereitschaft, auf andere zu hören. Wenn Sie sich als Grund-Typus erkannt haben, ist es hilfreich, in kleinen Übungen im Tagesablauf der Arbeit Schritte zu tun z.B. als Dauertypus in Richtung Veränderungsbereitschaft, oder Richtung mehr Nähe, oder Richtung mehr Distanz, oder Richtung mehr Kontinuität. Das müssen keine großen Veränderungen sein, Sie sollten sich selbst aber liebevoll, kritisch im Auge behalten und immer wieder „üben“. Oft hilft es schon, wenn Sie als Dauer-Typus nicht gleich als erstes bei einer kleinen Veränderung oder Neuerung sagen: „Oh Gott, bloß nicht, das kann ja nur schiefgehen.“, sondern sich leise innerlich oder auch laut sagen: „Okay, wir probieren es und schauen, wie wir damit klar kommen. Schließlich sind wir hier ein Team und können gemeinsam das Beste daraus machen.“ Wenn Sie ein Wechsel-Typus sind und stärker in die Dauerrolle hineinwachsen wollen, so sollten Sie sich ab und an daran erinnern, zuerst einmal eine Sache zu Ende zu bringen, nicht auf allzu vielen Hochzeiten zu tanzen, nicht allzu sprunghaft zu sein, sondern manchmal sehr bewusst und sehr klar zu sagen: „Ich übernehme diese Aufgabe und ich führe sie zu Ende.“ Schon das hilft Ihnen als Wechsel-Typus deutlich, mehr Konstanz in Ihr Tun zu bringen. Als Distanz-Typus dürfen Sie es wagen und sollten an sich dahingehend arbeiten, dass Sie bewusst manchmal kleine Schritte auf andere zugehen. Manchmal weniger „Abstand“, manchmal auch 2, 3 private Sätze („am Wochenende waren wir im Kino,…“) und schon wird aus allzu viel Distanz etwas mehr Kontakt (ohne übertriebene Nähe) und KollegInnen fühlen sich mit Ihnen wohler. Im umgekehrten Fall sollten Sie sich als Nähe-Typus hin und wieder zwingen, Dinge bewusst alleine zu tun, nicht immer mit anderen zu klüngeln und auf andere zu schielen, sondern sich selbst „genug“ zu sein und darauf vertrauen, dass die Kraft und die Stärke in Ihnen selbst liegt und Sie sehr wohl alleine existieren können.
Ich wünsche Ihnen viel Freude und viel Erfolg bei Ihrer Selbstentwicklung und dem differenzierten Umgang mit anderen Typen.
Ganz herzlich,
Ihre Ursu Mahler Referentenprofil:
Management-Trainerin, Potenzialentwicklerin und Coach gehört zu den besten Management-Trainerinnen Deutschlands mit über 20 Jahren Berufserfahrung. Ihre Trainings sind gleichermaßen Ereignis, Erlebnis und Entwicklungsmöglichkeit für die TeilnehmerInnen.

Office-Tipp von Gerda Bender:
Liebe Assistentinnen,
„Mensch ärgere Dich nicht“ – wir alle kennen dieses Spiel, wir alle erinnern uns gleich an Situationen, wo uns die Wut packte, weil wir kurz vor dem Ziel rausgeworfen wurden und sollten danach wieder von vorne beginnen.
„Mensch ärgere Dich nicht“ – das ist so leicht gesagt und viel schwerer durch-zuhalten. Täglich strömen Dinge auf uns ein, durch die wir uns begrenzt fühlen, täglich sitzen uns Kollegen oder Kolleginnen gegenüber, die uns nerven und unter denen wir manchmal sogar leiden. Wie gehen Sie um mit den Rechthabern, den Cholerikern, den persönlichen Marotten der Kollegen und Kolleginnen, den Querulanten, den Nörglern, den Träumern? Diese Mitmenschen lassen uns alles andere als kalt. Sie drücken unsere "Knöpfe" und lösen starke Gefühle aus, wie beispielsweise Wut, Ohnmacht, oder Angst.
Mein heutiger Tipp heißt: "Bleiben Sie gelassen!" - Sie sind kein armes Opfer, sondern Sie können handeln! Diese innere Haltung macht es möglich, dass Sie passend und wirkungsvoll reagieren und dass Sie zusätzlich einen großen Nutzen haben.
Denn Menschen, die sich nicht ärgern, - haben mehr Zeit die schönen Seiten des Lebens zu erfahren
- kommen schneller weiter
- leben ausgeglichenere Beziehungen
- schonen ihre Gesundheit
- haben mehr Energie und Lebensfreude.
Das ist nur eine von mehreren "Mensch-ärger-Dich-nicht- Strategien". Es zahlt sich aus, sich Gedanken über den Umgang mit dem eigenen Ärger zu machen, es lohnt sich schwierige Situationen zu reflektieren und mögliche Konflikte professionell zu meistern.
Im gleichnamigen FORUM-Seminar "Mensch ärgere Dich nicht" erhalten Sie praxistaugliche Werkzeuge für den Alltag, die Sie leicht umsetzen können.
Machen Sie mit bei "Mensch ärgere Dich nicht"!
Herzlich Ihre Gerda Bender
Referentenprofil:
Die gefragte und erfahrene Trainerin überzeugt mit ihrer sympathischen Art und ihrem feinen Gespür für Menschen. Sie setzt personenbezogene Prozesse in Gang, die leicht verstanden, verinnerlicht und umgesetzt werden können. Dies tut sie realitätsnah, zielgerichtet und mit großer, kreativer Intelligenz.

Tipp von Ursu Mahler:
„Der am meisten geschätzte Wert ist die Wertschätzung“
Praktische Psychologie ist im Office-Alltag unverzichtbar und äußerst hilfreich. Wenn Sie verstehen, weshalb Menschen „so ticken“, werden Sie leichter und gelassener mit ihnen und auch mit sich selbst umgehen können. Ich möchte Ihnen im Folgenden einen Schwerpunkt, der unter vielen weiteren in meinem Forum-Training „Psychologie für die Assistenz“ erarbeitet wird, vorstellen.
Es geht um Wertschätzung: Jeder Mensch braucht sie, sie ist sozusagen unser Lebenselixier. Ohne Wertschätzung werden Menschen demotiviert, lieblos, freudlos, hart. „Der am meisten geschätzte Wert ist die Wertschätzung“, dies ist seit über 20 Jahren mein Credo in vielen Trainings. Was genau meint denn nun: Wertschätzung? Hier meine Antworten, mit denen Sie Ihr eigenes Handeln überprüfen, verändern und mit denen Sie zukünftig Ihren Mitmenschen verständnisvoller und klarer begegnen können.
Fragen Sie sich in einer ruhigen Minute: - Wann habe ich die Kollegin/den Kollegen XY, den ich nicht
besonders gut leiden kann, freundlich gegrüßt?
- Wann ein kleines Lob ausgesprochen ?
- Wann auf dem Flur gelächelt und mir für ein, zwei Sätze
Smalltalk Zeit genommen ?
- Wann meine sofort negativ einfließenden Gedanken gegen
(zumindest) neutrale ausgetauscht ?
Wertschätzung bedeutet keinesfalls, dass Sie alle Menschen toll finden und mögen müssen. Wertschätzung heißt aber sehr wohl, dass Sie – zuerst einmal und als innere Grundhaltung – jeden, ja, wirklich jeden Menschen akzeptieren und zwar genau so, wie er ist. Ich weiß, das ist schwierig, lässt sich aber trainieren. Im Psychologie-Seminar machen wir dazu einige schöne Übungen. Wertschätzung bedeutet auch, zu tolerieren, dass andere oft so ganz anders sind wie Sie selbst (tolerare= erdulden, ertragen).
Gehen Sie mit einer wertschätzenden Grundhaltung durch Ihr Leben. Sie werden erleben, wie viel Positives da zurückkommt. Trotzdem sprechen Sie die Dinge, die Sie stören, klar, direkt und in Form einer Bitte an. Sie sagen, was ist. Wenn Sie dies ohne Wertschätzung des Anderen tun, wird er „zumachen“, Widerstand leisten, in die Beschuldigung oder Rechtfertigung gehen. Wertschätzende Klarheit klingt zum Beispiel so: „Herr Maier, bitte werfen Sie mir die Unterlagen nicht einfach auf meinen Schreibtisch, sondern legen Sie sie in den Ablagekorb dort rechts am Fenster. Vielen Dank.“ (Dabei lächeln Sie Herrn Maier zu, weil Sie akzeptieren und tolerieren, dass er so ganz anders ist als Sie.) Achtung! Prüfen Sie: Sie waren zu Herrn Maier freundlich – respektvoll, Sie haben mit klaren Worten eine Bitte – und keinen Befehl oder Vorwurf – ausgesprochen, Sie haben eine klare „Ansage“ gemacht und mit dem „vielen Dank“ am Ende gezeigt, dass darüber nicht diskutiert werden muss.
Probieren Sie es aus – es ist unglaublich stärkend und kraftgebend, mit einer wertschätzenden Grundhaltung durchs Leben zu gehen. Noch immer hat der alte Spruch, „Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es zurück“, Gültigkeit. Und wenn sie Wertschätzung geben, erhalten Sie Wertschätzung zurück. Kommen Sie ins Seminar „Psychologie für die Assistenz“, dies ist Ihr erster Schritt zu noch mehr (eigener) Wertschätzung. Ideen und Anregungen für weitere Schritte erarbeiten wir dann zusammen.
Referentenprofil:
Ursu Mahler gehört zu den besten Trainerinnen Deutschlands. Sie trainiert und coacht seit über 20 Jahren SekretärInnen, AssistentInnen und Co-ManagerInnen genauso wie Führungskräfte und erfahrene Vorstände. Witzig, klug, packend und unter die Haut gehend, werden Themen präsentiert und gemeinsam erarbeitet. Sie lebt, was Sie lehrt und überzeugt durch hohes Fachwissen und natürliche Ausstrahlung.

Tipp von Sabine Asgodom:
Sie wollen etwas Bestimmtes erreichen, eine Idee oder ein Projekt durchsetzen, rennen bisher aber immer wieder gegen Mauern? Versuchen Sie es doch einmal mit der Charme Offensive und erleben Sie, wie sich Türen öffnen. Denn Arbeitsleben ist nicht Kampf, sondern Kommunikation.
Ganz oft hindern uns negative Gedanken über unseren Verhandlungspartner, überhaupt eine attraktive Offensivstrategie zu entwickeln. Gedanken wie: - Der/die sagt sowieso Nein.
- Mit so einem Blödmann/dummen Ziege kann man ja nicht reden.
- Bestimmt wollen die das nicht.
- Die mögen mich/gönnen mir ja eh nicht(s).
- Da ist sowieso nichts zu machen.
Was treibt uns dazu, meist gleich das Schlechteste anzunehmen? Ohne es überhaupt ausprobiert zu haben? Wissenschaftler haben herausgefunden, dass das Gehirn sich 60mal mehr negative Erfahrungen merkt als positive. Die paar negativen Erlebnisse, die wir mal gemacht haben, verdrängen also die vielen Erfolgserfahrungen. Und: wenn wir den anderen von vorneherein schon als „Deppen“ abqualifizieren, müssen wir uns ja gar nicht mehr anstrengen. Denn wir sind ja nicht schuld, wenn es - wie erwartet – nicht klappt.
Ab heute können Sie sich aus dieser negativen Erwartungsspirale befreien und einen wichtigen Schritt in Richtung Change-Managerin gehen: Nutzen Sie die Charme Offensive!
Und die geht so: - Gestehen Sie Ihrem Gegenüber zu, seine Interessen zu vertreten.
- Gestehen Sie Ihrem Gegenüber einen Expertenstatus zu. Auch er/sie
hat Erfahrung, trägt Verantwortung. - Überlegen Sie, wie Sie Ihrem Gegenüber Wertschätzung entgegenbringen können, zum Beispiel durch Formulierungen wie: „Sie haben doch als .... Erfahrung mit solchen Problemen.“ Oder „Sie kennen sich doch da aus...“ oder „Was sagen Sie als...zu dieser Fragestellung?“
- Anstatt Ihre Forderungen wie Pfeile auf den anderen abzuschießen, schildern Sie die Problematik und stellen Sie die Zauberfrage: „Was schlagen Sie vor?“ Die Erfahrung zeigt, dass wir meist ein besseres Angebot bekommen, als wir uns vorher vorstellen können.
- Denken Sie in Win-Win-Dimensionen. Was hat der andere davon, auf Ihre Wünsche einzugehen? Was können Sie „zurückgeben“? Wie ziehen beide Nutzen aus einem Kompromiss?
- Bedanken Sie sich für das Entgegenkommen mit einem strahlenden Lächeln. Und Sie finden vielleicht heraus, dass Ihr Gegenüber genauso ein (unvollkommener) Mensch ist wie Sie selbst! ;-)
Referentenprofil:
Sabine Asgodom ist der erste deutsche Trainer, der vom Weltverband der Trainer und Redner (IFFPS) zertifiziert worden ist. Ihr Unternehmen "Asgodom live.Training.Coaching.Potenzialentwicklung" gründete sie 1999. Ihr Buch "Lebe wild und unersättlich" stand sechs Monate auf der SPIEGEL Bestsellerliste. Die Financial Times zählt Frau Asgodom zu den wichtigsten Frauen der Deutschen Wirtschaft. Sie wurde vielfach ausgezeichnet. Ein Tag mit Sabine Asgodom ist ein Tag voller Elan, Energie, Humor und Motivation. Sie schafft es, Menschen in den Bann zu ziehen, Potenziale anderer auszuschöpfen und humorvoll und sympathisch sachliche Inhalte zu vermitteln.

Tipp von Gerda Bender:
"Wir lernen wenig von denen, die jedem unserer Worte zustimmen." (Unbekannt)
Konflikte sind vielen Menschen unangenehm, denn wir lernen in seltenen Fällen damit umzugehen. Die umfassenden Veränderungen - sicherlich auch in Ihrem Unternehmen - machen es notwendig, dass wir konfliktfähiger werden, das heißt, dass wir Differenzen, Reibungen und Spannungen konstruktiv bearbeiten können.
Verändern wir unsere innere Einstellung und sehen Konflikte auch als Chance, so können wir wertvollen Nutzen erkennen: - Konflikte fordern dazu auf, den eigenen
Standpunkt genau zu überdenken. - Unterschiede sind notwendig,
Differenzen bereichern und fördern Kreativität. - Konflikte helfen sich von Altem zu lösen.
- Es werden klare Positionen eingenommen.
- Personen werden deutlich sichtbar und spürbar.
- Konflikte zeigen, dass wir den andern ernst und wichtig nehmen.
Mit dieser inneren Haltung, wenn wir also das „Drama“ aus einem Konflikt nehmen, fällt es uns leichter, diesen zu lösen. Dazu biete ich Ihnen 6 Lösungsschritte an. Alle Ziele, Werte, Interessen, die für die Beteiligten wichtig sind, müssen dabei berücksichtigt werden. - Schritt: Weg von den Positionen („Recht haben“),
hin zu Interessen und Zielen! - Schritt: Neue Lösungsmöglichkeiten finden!
- Schritt: Auswertung der Lösungsvarianten!
- Schritt: Überprüfung der besten Lösungsvarianten!
- Schritt: Überdenken der Umsetzung und der möglichen Störungen!
- Schritt: Entschluss der Durchführung
(Aktionsplan und Erfolgskontrolle)!
Achtung, nur ICH-Botschaften verwenden! Bei diesem Konfliktlösungsprozess beherzigen Sie bitte: „Fair in der Beziehung, klar in der Sache“!
Dieses Tipps sind eine Art "Erste Hilfe Koffer". Mehr zum spannenden Thema Konfklikte erfahren Sie im zweitägigen FORUM Seminar Konflikt als Chance.
Wagen auch Sie es und stellen Sie sich dem Konflikt!
Referentenprofil:
Frau Bender trainiert und coacht seit vielen Jahren. Sie ist gefragte Trainerin für Kommunikation und Persönlichkeit und überzeugt mit ihrer sympathischen Art und ihrem feinen Gespür für Menschen. Durch ihre persönliche Vita ver- steht sie es, exzellent zu hören, schnell zu verstehen und lösungsorientiert zu beraten. Sie nutzt ihr großes Erfahrungsspektrum, um Prozesse in Gang zu bringen, die leicht verstanden, verinnerlicht und umgesetzt werden können. Gerda Bender tut dies sehr realitätsnah, zielgerichtet und mit großer, kreativer Intelligenz.

Tipp von Monika Matschnig:
"Mit Worten kann ich vieles sagen, nur der Körper verrät die Wahrheit.“
Mit Sicherheit kennen Sie das Sprichwort: “You never get a second chance for a first impression”. Haben wir eine Chance, den ersten Eindruck zu beeinflussen oder sind wir dem ersten Eindruck restlos ausgeliefert? Und was kann ich tun, um sympathisch zu wirken, Kompetenz auszustrahlen und all das ohne aufdringlich zu wirken. Der erste Eindruck entsteht zwischen sagenhaften 150 Millisekunden und 90 Sekunden. Und dieser erste Eindruck ist entscheidend. Denn wer als sympathisch eingestuft wird, dem wird gleichzeitig Kompetenz zugeschrieben. Wer im ersten Moment unsympathisch wirkt, dem wird nicht selten Inkompetenz unterstellt.
Wie kann ich Sympathiepunkte gewinnen? Vieles an unserem Auftreten gibt uns unser Naturell vor. Schauspielereien würden deshalb nur gekünstelt wirken und unser Gegenüber nicht überzeugen. Was aber wirkt immer?
Die erste goldene Rege lautet: Lächeln Sie! „Das Lächeln, das du aussendest, kehrt zu dir zurück.“, so ein indisches Sprichwort. Schenken wir einem Menschen ein authentisches Lächeln, dann bekommen wir reflexartig ein Lächeln zurück. Das Ergebnis: eine optimale Ausgangslage, um von vornherein eine gute Beziehungsebene herzustellen. Übrigens: Eine Emnid-Umfrage hat ergeben, dass 68 % der Deutschen anhand des Lächelns entscheiden, ob sie ihr Gegenüber anziehend finden oder nicht!
Weitere Tipps: - Haltung zeigen: Nehmen Sie stets ein aufrechte Haltung ein. Selbstsicherheit strahlen Sie durch einen sicheren Stand aus, bei dem beide Füße in Beckenbreite stehen. So vermitteln Sie gute Bodenhaftung.
- Heben Sie Ihr Brustbein an, egal ob sie sitzen oder stehen. Sie wirken nicht nur überzeugender, sondern Sie fühlen sich auch sicherer.
- Kopfhaltung prüfen: Halten Sie den Kopf gerade, so wirken Sie selbstsicher und neutral. Vorsicht mit dem Kinn: Recken Sie es auch nur ein winziges Stück nach oben, wirken Sie arrogant und unsympathisch.
- Arme öffnen: Verschränkte Arme signalisieren Ablehnung. Auch wenn diese Haltung bequem ist, vermeiden Sie sie am Anfang einer Begegnung.
- Distanz wahren: Jeder Mensch lebt in seiner persönlichen „Raumblase“. Personen, die uns vertrauter sind als andere, gewähren wir mehr Nähe. Wahren Sie eine Armlänge Abstand zu Menschen, die Sie nicht so gut kennen. Sonst laufen Sie Gefahr, aufdringlich zu wirken.
- Verbannen Sie negative Gedanken und ersetzen Sie diese durch positive.
Vergessen Sie jedoch nie, etwas zu kennen und zu können sind zwei Paar Schuhe. Damit bestimmte Haltungen, Gesten und mimische Ausdrücke zur Normalität zählen, muss ich es üben und internalisieren. Welche Tipps und Tricks es dazu gibt und was die Körpersprache des Gegenübers verrät, dass erfahren Sie bei uns im Seminar. Ich freue mich auf Ihr Kommen!
Referentenprofil:
Monika Matschnig lebt, was sie lehrt. Die ehemalige Leistungssportlerin ist diplomierte Psychologin, internationaler Keynote-Speaker, Autorin und Dozentin an mehreren Universitäten. Die Körpersprache-Expertin Nr. 1 (Focus) ist bekannt für ihre TV-Analysen, pointierten Interviews und Einschätzungen von Prominenten, Politikern und Entscheidungsträgern. Sie wurde mehrfach mit dem Conga-Award ausgezeichnet, ist Trägerin des Qualitätssiegels Perfect Speaker.eu und Qualitätsexperte. Sie zählt zu den "TOP 100 Excellent Speaker".
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