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Heidelberger SicherheitsFORUM

Keynote-Speaker am 15.5.2009: Verteidigungsminister Dr. Franz Josef Jung
Keynote-Speaker am 15.5.2009 war Verteidigungsminister Dr. Franz Josef Jung

Die Wirtschaftskrise hat längst auch das Militär erfasst. Mögliche Einsparmaßnahmen könnten nicht nur die Auftragslage der wehrtechnischen Industrie, sondern auch Militäreinsätze im Ausland tangieren.

Die Branche beobachtet diese Entwicklung mit Sorge. Mit ungefähr 80.000 Menschen in den rund 200 Firmen im wehrtechnischen Bereich wird in Deutschland bislang ein jährlicher Umsatz von über 15 Mrd. € erwirtschaftet.

Angesichts von

  • Internationalisierung und Preisdruck, die sich verstärkt sowohl auf Systemlieferanten als auch auf die Komponentenzulieferer auswirken,
  • von Menschenrechtsfragen und Stimmungen in der Bevölkerung, die in den Strategien der Unternehmen zunehmend berücksichtigt werden müssen, und
  • einer fortwährenden Umrüstung der Bundeswehr und der Armeen vieler Länder hin zu mobilen Einsatzkräften mit geänderten Anforderungen an Ausrüstung und Material,

steht die wehrtechnische Industrie ohnehin vor schwierigen Aufgaben.

Die Verteidigungsindustrie nimmt diese Herausforderungen an:

Mit neuen Ideen und Konzepten nimmt sie diese Herausforderungen an: Beispiele hierfür sind etwa die Entwicklung neuer Hightech-Waffensysteme, mit denen deutsche Unternehmen versuchen, im Wettbewerb zu bestehen und ihre Absatzmöglichkeiten im In- und Ausland zu steigern.

Andere öffnen sich verstärkt dem Markt der "Inneren Sicherheit", in dem sie ihre Produkte den Anforderungen der Innenminister des Bundes und der Länder anpassen.

Das Heidelberger SicherheitsFORUM zeigt auf, mit welchen Neuentwicklungen und Strategien die Unternehmen in wirtschaftlich schwierigen Zeiten am Markt bestehen wollen, welche Erwartungen die Politik an die wehrtechnische Industrie stellt und wie sich internationale Entwicklungen auf die Branche auswirken.