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Grußwort des Bundesministers der Verteidigung, Dr. Franz Josef JungDie Sicherheitspolitik unterliegt einem stetigen Wandel. Veränderte Bedrohungen, neue Akteure und neue Technologien stellen Deutschland und seine Partner und Verbündeten vor große Herausforderungen. Deutschland stellt sich seiner Verantwortung und beteiligt sich auf der Grundlage des Konzeptes der Vernetzten Sicherheit aktiv an Konfliktverhütung und Krisenbewältigung weltweit. Die Bundeswehr ist zu einer Armee im Einsatz geworden, die schon insgesamt 252.000 Soldatinnen und Soldaten im Auslandseinsatz hatte und sich derzeit an zehn Missionen auf drei Kontinenten und zwei Weltmeeren beteiligt. Um diese Aufgaben wahrnehmen zu können, befindet sich die Bundeswehr in einem Prozess der Transformation. Die zentralen sicherheitspolitischen Probleme, vor denen wir stehen, werden unter den Bedingungen der derzeit herrschenden Finanz- und Wirtschaftskrise noch weiter verschärft. Sicherheit und Wirtschaft sind untrennbar miteinander verknüpft. Die Gefährdungen unserer Sicherheit werden daher auch in Zukunft nicht kleiner oder weniger komplex sein. Politik, Gesellschaft, Wirtschaft und Bundeswehr müssen deshalb in einem stetigen Dialog unsere Sicherheits- und Verteidigungspolitik konstruktiv diskutieren und weiterentwickeln. Aus diesem grund bin ich dankbar, dass Veranstaltungen wie das "Heidelberger SicherheitsFORUM" die Möglichkeit zum Gedankenaustausch und zur Diskussion bieten. Ich danke dem FORUM Institut für die Organisation sowie Dr. Karl A. Lamers MdB und General a.D. Dr. Klaus Reinhardt für die Unterstützung der Veranstaltung. Ich wünsche allen Mitwirkenden und Teilnehmern eine interessante und ergebnisreiche Tagung. Dr. Franz Josef Jung Grußwort des stv. Vorsitzenden des Verteidigungsausschusses und Vizepräsidenten der Parlamentarischen Versammlung der NATO, Dr. Karl A. Lamers MdBDie Weltwirtschaft befindet sich in einer Krise, die auch unser Land erfasst hat. Besonnene und vorausschauende Entscheidungen sind jetzt ebenso wichtig wie entschlossenes Handeln. Trotz aller wirtschaftlichen Schwierigkeiten ist es wichtig, dass NATO und Europäische Union auch langfristig in der Lage sind, uns und unseren Verbündeten sowie Nachbarn den Frieden zu sichern und weltweit für mehr Stabilität und Sicherheit sorgen zu können. Die Fortentwicklung und Stärkung von NATO und EU muss Aufgabe aller Verantwortlichen in Politik, Wirtschaft, Gesellschaft und in den Streitkräften sein. Hierzu gehört auch eine moderne Bundeswehr, die den Herausforderungen unserer Zeit wirkungsvoll begegnen kann und damit ihren Beitrag leistet zur Erfüllung der internationalen Friedensmissionen und Stabilisierungsmaßnahmen von UN, NATO und EU. Für diese Überzeugung engagiere ich mich seit vielen Jahren in meiner parlamentarischen Arbeit in Berlin ebenso wie in meinem Wahlkreis Heidelberg. Es freut mich deshalb umso mehr, dass das FORUM Institut in dieser Stadt zum "Heidelberger SicherheitsFORUM" einlädt. Hier, wo wichtige Hauptquartiere der USA und des Bündnisses ansässig sind, dürfen wir uns auf spannende Referate und rege Diskussionen freuen. Ich wünsche allen Teilnehmern einen interessanten Tag beim "Heidelberger SicherheitsFORUM". Mit freundlichen Grüßen Dr. Karl A. Lamers MdB |