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Pharmakovigilanz Newsletter
Ausgabe Juli 2026
{Anrede},

wir freuen uns, Ihnen in dieser Ausgabe einen aktuellen Überblick über die für die Pharmakovigilanz relevanten regulatorischen Entwicklungen der vergangenen zwei Monate zu präsentieren. Bitte beachten Sie, dass die Angaben trotz sorgfältiger Zusammenstellung ohne Gewähr auf Vollständigkeit erfolgen.
Neues vom Rat der Europäischen Union
Neues von der European Medicines Agency (EMA)
Neues vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) und dem Paul-Ehrlich-Institut (PEI)
Neues vom International Council for Harmonisation of Technical Requirements for Pharmaceuticals for Human Use (ICH)
Neues von der World Health Organization (WHO)
Neues von der Food and Drug Administration (FDA)
Neues vom Rat der Europäischen Union
Das Komitee der Ständigen Vertreter der EU-Mitgliedstaaten (COREPER I) hat Ende Februar das im Dezember 2025 erzielte Trilog-Ergebnis zum EU-Pharma-Package gebilligt. Der SANT-Ausschuss des Europäischen Parlaments stimmte am 18. März 2026 über beide Texte ab. Die neue Regulation wurde bereits gebilligt und in alle EU-Sprachen übersetzt. Die neue Directive liegt derzeit noch als vorläufiges Dokument vor.

Die neue Directive ersetzt Richtlinie 2001/83/EG und Richtlinie 2009/35/EG

Die neue Regulation ersetzt u. a. Verordnung (EG) Nr. 726/2004

Am 29. Juni 2026 nahm der Rat der Europäischen Union eine neue Verordnung an, mit der bestimmte Vorschriften für künstliche Intelligenz vereinfacht und gestrafft werden sollen. Für Hochrisiko-KI-Systeme werden die Anwendungsfristen verschoben. Zudem enthält die Verordnung Klarstellungen zum Zusammenspiel mit sektorspezifischen Rechtsvorschriften, unter anderem für Medizinprodukte.

Die neue „Digital-Omnibus-Verordnung zur KI“ ändert die Verordnungen (EU) 2024/1689, (EU) 2018/1139 und (EU) 2023/1230

Der zugehörige Artikel des Rates der Europäischen Union

21. August 2026 (online): Welche regulatorischen und praktischen Implikationen ergeben sich aus dem Einsatz künstlicher Intelligenz in der Pharmakovigilanz? In unserer englischsprachigen Weiterbildung "Artificial Intelligence in Pharmacovigilance" erhalten Sie einen praxisnahen Überblick über aktuelle Anwendungsfelder, regulatorische Rahmenbedingungen und die Grenzen von KI im PV-Umfeld.
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Neues von der European Medicines Agency (EMA)
Am 17. April 2026 veröffentlichte die EMA das Dokument „Questions and Answers on Periodic Safety Update Report (PSUR) Single-Assessment (PSUSA): Guidance document for assessors“. Das Dokument enthält praktische Klarstellungen zum PSUSA-Verfahren, unter anderem zur Signalbewertung, zur Bewertung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses, zur PSUR-Frequenz sowie zum Einsatz von Real-World Evidence.
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Am 13. April 2026 wurde die aktualisierte Guidance zur elektronischen Einreichung von Informationen über Prüfpräparate in die XEVMPD (Version 1.5) veröffentlicht. Neu sind u. a. der Wechsel auf XEVMPDweb sowie aktualisierte Anforderungen an Einreichung und Produktdaten.
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Links zu aktualisierten Listen

“List of medicines under additional monitoring”
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“Open consultations”
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PRAC-Empfehlungen

Die Meeting Highlights des PRAC-Treffens vom 8.-11. Juni 2026 wurden veröffentlicht.
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Die Meeting Highlights des PRAC-Treffens vom 4.-7. Mai 2026 wurden veröffentlicht.
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Neues vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) und dem Paul-Ehrlich-Institut (PEI)

Im Bulletin zur Arzneimittelsicherheit 2 / 2026 veröffentlichte das PEI eine Auswertung der in den Jahren 2024 und 2025 gemeldeten Verdachtsfälle von unerwünschten Arzneimittelwirkungen nach Impfung für in Deutschland zugelassene und vermarktete Impfstoffe, ausgenommen COVID-19-Impfstoffe. Die Übersicht soll zur transparenten Einordnung realer und vermeintlicher Risiken beitragen. Eine separate Auswertung zu COVID-19-Impfstoffen für das Jahr 2025 wurde für eine der kommenden Ausgaben angekündigt.
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Links zu aktualisierten Listen

"Schulungsmaterialien"
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"Rote-Hand-Briefe"
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"Bulletin zur Arzneimittelsicherheit: Ausgabe 2 – Juni 2026"
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Neues vom International Council for Harmonisation of Technical Requirements for Pharmaceuticals for Human Use (ICH)
Am 3. Juni 2026 wurde ICH E6(R3) Annex 2 in finaler Fassung verabschiedet. Der Anhang ergänzt die GCP-Leitlinie um zusätzliche Anforderungen und Empfehlungen für klinische Prüfungen mit dezentralen und pragmatischen Elementen sowie für die Nutzung von Real-World Data.
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16. September 2026 (online): In unserem Online-Seminar „NIS, PASS und RWE nach der Zulassung“ erhalten Sie einen praxisnahen Überblick über Studiendesigns nach der Zulassung, regulatorische Anforderungen in Deutschland und der EU sowie den Umgang mit Sicherheitsfragen und Signalen im Post-Authorisation-Umfeld.
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Neues von der World Health Organization (WHO)
Am 2. Juni 2026 veröffentlichte die WHO ein Diskussionspapier zu Chancen und Risiken von künstlicher Intelligenz in der evidenzbasierten Gesundheitspolitik. Das Papier betont, dass KI Entscheidungsprozesse unterstützen, aber nicht automatisieren sollte, und hebt insbesondere Anforderungen an Transparenz, Governance und menschliche Prüfung hervor.
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Am 24. Mai 2026 verabschiedete die 79. Weltgesundheitsversammlung eine Resolution zur Stärkung der Pharmakovigilanz. Damit unterstreicht die WHO die Bedeutung robuster Systeme zur Erkennung, Bewertung und Prävention arzneimittelbezogener Risiken.
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Neues von der Food and Drug Administration (FDA)
Am 6. Mai 2026 informierte die FDA über den Ausbau ihrer KI-Fähigkeiten und den Abschluss der Konsolidierung ihrer Datenplattformen. Die Mitteilung unterstreicht die wachsende Bedeutung digitaler Infrastruktur und datenbasierter Prozesse in der regulatorischen Arbeit.
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Ebenfalls am 6. Mai 2026 kündigte die FDA die Einführung eintägiger Inspektionsbewertungen an, um die behördliche Aufsicht zu stärken und auszuweiten. Die Maßnahme ist insbesondere im Kontext effizienterer Überwachungs- und Compliance-Prozesse relevant.
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Warning Letters

Die US-amerikanische Zulassungsbehörde veröffentlicht regelmäßig Warnschreiben an Unternehmen, die gegen Vorschriften im Bereich Arzneimittel, Medizinprodukte und Lebensmittel verstoßen haben.
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Guidelines

Am 8. Mai 2026 veröffentlichte die FDA die finale Guidance „Postapproval Pregnancy Safety Studies“. Das Dokument gibt Empfehlungen zu Sicherheitsstudien nach der Zulassung für Arzneimittel und Biologika im Kontext einer Anwendung in der Schwangerschaft.
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Im Juni 2026 veröffentlichte die FDA die finale Guidance „Certain Postapproval Requirements and Resources for ANDAs“. Das Dokument bündelt zentrale Anforderungen für Inhaber*innen zugelassener ANDAs nach der Zulassung, darunter Vorgaben zum Postmarketing Reporting, zur Sicherheitsüberwachung, zur Kennzeichnung und gegebenenfalls zu REMS.
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Im Mai 2026 veröffentlichte die FDA den Entwurf der Guidance „Opioid Analgesic Drugs: Considerations for Benefit-Risk Assessment Framework“. Das Dokument beschreibt den Rahmen, den die Behörde bei der Nutzen-Risiko-Bewertung von Zulassungsanträgen für opioidanalgetische Arzneimittel zugrunde legt.
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Wir hoffen, dass Sie diese Ausgabe des Pharmakovigilanz-Newsletters informativ fanden und stehen Ihnen bei Fragen gerne zur Verfügung.

Bitte beachten Sie, dass die Vollständigkeit der Angaben ohne Gewähr ist.


Freundliche Grüße

Nadja Wolff
Konferenzmanagerin Pharma & Healthcare
Telefon: +49 6221 500-696
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