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Wissenswertes














Hier findest du diverse andere Tipps & Informationen, die dir zum Erreichen des Ausbildungsziels nützlich sein könnten.

    


Schwangerschaft



Wird eine Auszubildende während der Ausbildung schwanger, stellt sich oft die Frage, ob die Ausbildung abgebrochen werden soll. Schwangerschaft und Ausbildung ist nicht leicht zu meistern, aber wer eine abgeschlossene Berufsausbildung hat, hat es hinterher leichter.

Auch für Auszubildende gilt das Mutterschutzgesetz und zwar sobald der Arbeitgeber über den errechneten Termin informiert ist (er unterliegt übrigens der Schweigepflicht). Sechs Wochen vor der Geburt beginnt der Mutterschutz und endet acht Wochen nach der Entbindung. Die Ausbildungszeit bleibt trotzdem gleich. Möchtest du aber eine Verlängerung, musst du diese beim Arbeitgeber und bei der zuständigen Kammer beantragen.

Für Auszubildende wie für Ausgelernte gibt es den Kündigungsschutz. Ihnen darf nicht einmal während der Probezeit gekündigt werden (Hilfe bei der Jugend- und Auszubildendenvertretung und beim Gewerbeaufsichtsamt). Ebenfalls nicht erlaubt ist die Kürzung der Ausbildungsvergütung! Schwangere dürfen nicht finanziell benachteiligt werden.

Problematischer ist es, wenn der Geburtstermin in die Prüfungszeit fällt. Du solltest dir von einem Arzt bestätigen lassen, dass du gesundheitlich in der Lage bist, die Prüfung abzulegen (kein Muss). Sinnvoll wäre auch, den Prüfungsausschuss zu kontaktieren und die aktuelle Situation mit ihm zu Besprechen. Ansonsten kannst du die Prüfung ganz normal ablegen. Obwohl für 8 Wochen nach der Geburt Beschäftigungsverbot besteht, darf die Prüfung trotzdem abgelegt werden, ansonsten hast du die Möglichkeit, ein halbes Jahr später zu Schreiben.

Wird das Baby noch während der Ausbildung geboren, kannst du auch Elternzeit nehmen. (Unbezahlter Urlaub, um sein Kind zu Erziehen). Die Ausbildung verlängert sich um diese Zeit. Bis zu 3 Jahren Elternzeit sind möglich, sie muss aber nicht auf einmal genommen werden. Man kann sich diese Zeit frei einteilen, oder mit dem Partner teilen. Während der Elternzeit gilt der Kündigungsschutz.

Mutterschutzgesetz: http://bundesrecht.juris.de/muschg/index.html


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Kündigung



Auszubildende unterliegen einem besonderen Kündigungsschutz. Nach der Probezeit darf ihnen nur aus 'wichtigem Grund' fristlos gekündigt werden. Wichtige Gründe können z.B. sein: dass der Auszubildende klaut, Kollegen körperlich oder geistig angreift, Alkohol oder Drogen während der Arbeitszeit konsumiert u.v.m.

Während der Probezeit darf ihm jedoch, wie bei herkömmlichen Arbeitsverhältnissen, ohne Angabe von Gründen fristlos gekündigt werden.


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Fahrkartenrückerstattung



Wenn ein Auszubildender mit dem Zug/Bus zur Arbeit kommt, übernehmen manche Betriebe einen Teil der Fahrtkosten oder erstatten diese sogar ganz. Das solltet ihr vorher mit eurem Arbeitgeber klären.


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Vermögenswirksame Leistungen
 

Vermögenswirksame Leistungen werden im Tarifvertrag oder im Arbeitsvertrag geklärt. Der Arbeitgeber zahlt an den Arbeitnehmer zusätzlich „Gehalt“ auf ein Sparkonto ein.


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Ausbildungszeugnis


Ausbildungszeugnisse werden in Deutschland immer positiv und pauschal formuliert.

Es ist deshalb oft unklar, wie die Beurteilung im Zeugnis tatsächlich ausfällt.

Hier einige Beispiele:
 

Note 1

„... hat Arbeiten stets und ganz zu unserer vollsten Zufriedenheit ausgeführt“
 

Note 2

„... haben seine Leistungen unsere volle Anerkennung gefunden“
 

Note 3

„... waren wir mit ihren Leistungen jederzeit zufrieden.“
 

Note 4

„... hat die ihr übertragenen Arbeiten zu unserer Zufriedenheit erledigt.“
 

Note 5

„... hat die ihm übertragenen Arbeiten im Großen und Ganzen zu unserer Zufriedenheit erledigt.“
 

Note 6

„... hat sich bemüht unseren Erwartungen zu entsprechen.“


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Versicherung



Viele Jugendliche sind während der Schulzeit noch bei ihren Eltern mitversichert. Mit dem Schulabschluss endet diese Mitversicherung. Nun musst du für dich selbst Versicherungen abschließen, denn: alleine auf die staatlichen Systeme sollte man sich nicht verlassen. Für Berufseinsteiger bieten diese nämlich so gut wie keinen Schutz!

Notwendige Versicherungen sind z.B.

 

Berufsunfähigkeitsversicherung

Bist du durch Unfall oder eine Krankheit unfähig einen Beruf auszuüben, wird eine monatliche Rente ausgezahlt. Gerade junge Leute sollten eine hohe Berufsunfähigkeitsrente wählen, denn im Ernstfall muss diese für den Lebensunterhalt und den Aufbau fürs Alter reichen. Bei der Berufsunfähigkeitsversicherung sind die Bedingungen sehr entscheidend.

 

Haftpflicht

Ist eine sehr wichtige Versicherung. Sowohl bei Kleinigkeiten, wie Rotweinflecken auf dem Teppichboden, als auch bei Personenschäden ist die Haftpflichtversicherung zuständig. Bei einer Haftpflichtversicherung besteht die Möglichkeit, sich während der Ausbildung/Studium bei den Eltern mitzuversichern.

 

Private Unfallversicherung

Wenn du beispielsweise nach einem Unfall Invalide bist, zahlt dir die Unfallversicherung einen bestimmten betrag, der zuvor festgelegt worden ist.
 


Krankenversicherung

Die meisten Schüler sind über ihre Eltern mitversichert. Aber in der Ausbildung ist eine eigene Versicherung nötig. Sie zahlt Arztbesuche, Medikamente, Operationen u.v.m.
 

In Deutschland gibt es zwei Arten der Krankenversicherung:

 

  • die Gesetzliche und

  • die Private



Die private Krankenversicherung ist für Beamten und Arbeitnehmer mit sehr hohem Einkommen. Allerdings kann jeder gesetzlich Versicherte noch eine private Zusatzversicherung abschließen. Diese bietet viele Vorteile, z.B. im Falle eines Krankenhausaufenthaltes.

 

Hausratsversicherung

Für Azubis eher seltener wichtig. Außer sie haben schon eine eigene Wohnung, die als Erst-Wohnsitz gemeldet ist.
Zweitwohnungen und alle nicht ständig bewohnten Wohnungen bzw. Häuser müssen zu anderen Beitragssätzen versichert werden. Allerdings besteht während der Ausbildung die Möglichkeit, sich über die Eltern mitversichern zu lassen. Die Hausratversicherung zahlt bei Einbrüchen, Diebstählen, Vandalismus, Brand- und Sturmschäden, Blitzeinschlägen, Leitungswasser, Rohrbrüchen u.v.m.

 

Rentenversicherung

Bei dem starken Geburtenrückgang, der in Deutschland herrscht, kommen natürlich immer weniger Einzahler nach. Es wird nicht mehr lange dauern, bis die eingezahlten Rentenbeiträge nicht mehr für alle reichen. Deswegen ist es wichtig, sich so früh wie möglich um seine Altersvorsorge zu kümmern.

 

Weitere Möglichkeiten der Altersvorsorge, die auch für Azubis möglich sind:
 

  • RiesterRente

  • Bausparverträge

  • Fonds



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Finanzielle Hilfe



Nimmt ein Auszubildender eine Stelle an, weit entfernt von seinem Elternhaus, bietet das Arbeitsamt zur finanziellen Unterstützung unter Umständen eine sogenannte Berufsausbildungsbeihilfe an. Um eine betriebliche oder außerbetriebliche Ausbildung in einem anerkannten Ausbildungsberuf zu ermöglichen, zahlt das Arbeitsamt Berufsausbildungsbeihilfe (BAB):
 
  • Auszubildende haben Anspruch auf BAB, wenn sie während der Ausbildung nicht bei den Eltern wohnen können, weil der Betrieb zu weit vom Elternhaus entfernt ist.

  • Sind die Auszubildendenden schon über 18 Jahre alt, verheiratet oder haben ein Kind, können sie auch  BAB erhalten, wenn sie in Nähe der Eltern leben.

  • Gezahlt wird für die Dauer der Ausbildung. Der Antrag muss aber rechtzeitig vor Beginn der Ausbildung,  beim zuständigen Arbeitsamt gestellt werden.

  • Die Höhe der BAB unterscheidet sich je nach Einkommen des Auszubildenden und je nach Unterbringung. Auch spielt auch der Verdienst der Eltern eine Rolle.


BaföG (Berufsausbildungsförderungsgesetz)

Das BaföG regelt die staatliche Unterstützung für Auszubildende und Studenten. Ziel ist eine Chancengleichheit für junge Menschen. Es soll ihnen die Möglichkeit bieten eine Ausbildung (z.B. schulisch) zu machen oder zu studieren ohne noch nebenher jobben zu müssen. Eine Ausbildung im dualen System wird ebenfalls gefördert.

Weitere Info‘s unter: http://www.bafoeg.de


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Gehaltsverhandlung



Taktik:

 
  • Bleibe hartnäckig: Gib nicht sofort nach. Schließlich möchte das Unternehmen niemanden einstellen, der bei der ersten Schwierigkeit einknickt. Deine Hartnäckigkeit beweist auch deine Qualitäten als Arbeitnehmer.

  • Bitte um eine Neuverhandlung nach der Probezeit: Wenn du ein geringeres Gehalt für die Probezeit akzeptiert, hast du mehr Spielraum für ein Gehaltsgespräch am Ende dieses Zeitraums.

  • Frage nach Zusatzleistungen: Einige Firmen bieten Betriebsrenten, Aktienoptionen und erfolgsabhängige Prämien an. Diese „Benefits“ können eine sinnvolle Alternative zum Gehalt sein. Manche Pensionskassen werden z.B. vom Staat gefördert und von Sozialabgaben befreit. Du und dein Arbeitgeber können damit also bares Geld sparen.

 

Das sollte man vermeiden…

 
  • „Also im Prinzip glaube ich, dass es nicht unangebracht wäre…“ Rede nicht um den heißen Brei herum. Ein Gehaltsgespräch ist eine Verhandlung – also fasse dich kurz.

  • „Ich will nach dem teuren Studium jetzt endlich Geld verdienen…“ Argumentiere nie mit privaten Ausgaben oder Schwierigkeiten.

  • „Ich hoffe, 37000 € sind nicht allzu übertrieben…“Du bist kein Bettler, sondern Verkäufer. Ein Autohändler würde sich auch nie für den Preis eines Sportwagens entschuldigen.

  • „30000 €? Unverschämtheit!“ Trage deine Wünsche sachlich und emotionslos vor. Bleibe immer ruhig und sachlich. Das gilt auch, wenn dir dein Gesprächspartner ein mageres Angebot macht. Frage lieber nach, weshalb nicht mehr gezahlt wird.

  • „70000 € im Jahr wären schon ganz nett…“ Sei realistisch. Sonst sind Gehaltsverhandlung und Vorstellungsgespräch schnell vorbei

  • „Prämien interessieren mich nicht…“Beiße dich nicht am Bruttogehalt fest. Reagiere flexibel auf Prämien und andere Leistungen. Viele Firmen zahlen inzwischen neben dem Monatsgehalt noch einen variablen leistungsabhängigen Betrag aus.



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Mobbing

 

Was ist Mobbing?

 
  • Ein Vorgesetzter/Kollege schränkt die Möglichkeit ein, sich zu äußern

  • Ständiges Unterbrechen

  • Anschreien, lautes (Be)schimpfen

  • Ständige Kritik an der Arbeit und am Privatleben

  • Telefonterror

  • Mündliche und/oder schriftliche (Gewaltan-)Drohungen

  • Kontaktverweigerung durch abwertende Blicke, Gesten oder Andeutungen

  • Man spricht nicht mehr mit dem Betroffenen bzw. lässt sich nicht ansprechen

  • Versetzung in einen Raum weit weg von Kollegen

  • Es wird Kollegen verboten mit dem Betroffenen zu reden.

  • Der Betroffene wird ignoriert

  • Hinter dem Rücken wird schlecht von dem Betroffenen gesprochen

  • Verbreitung von Gerüchten

  • Jemanden lächerlich machen

  • Man greift politische oder religiöse Einstellungen an

  • Man zwingt jemanden Arbeiten auszuführen, die das Selbstbewusstsein verletzen

  • Man beurteilt den Arbeitseinsatz in falscher und kränkender Weise

  • Man stellt Entscheidungen des Betroffenen in Frage

  • Zurufen obszöner Schimpfworte oder entwürdigender Ausdrücke

  • Sexuelle Annäherungen oder verbale sexuelle Angebote

  • Verweigerung der Arbeitszuteilung

  • Zuteilung sinnloser, kränkender oder unter/über seiner Qualifikation stehenden Aufgaben

  • Zwang zu gesundheitsschädigender Arbeiten

  • Anwendung leichter Gewalt

  • Körperliche Misshandlungen

  • Verursachung von Kosten, um den Betroffenen zu schaden

  • Sexuelle Handgreiflichkeiten


Kurze Definition: Schikane über längeren Zeitraum, wie in den oben genannten Beispielen


Betroffene ertragen Mobbing kaum ohne psychische oder gesundheitliche Schäden
 

Gesundheitliche Schäden können sein:
 

  • Kopfschmerzen

  • Magenschmerzen

  • Übelkeit

  • Erbrechen

  • Durchfall

  • Appetitlosigkeit

  • Zittern

  • Weiche Knie

  • „Kloß im Hals“

  • „Drücken auf der Brust“

  • Schweißausbrüche

  • Schlafstörungen

 


Psychische Schäden können sein:

 
  • Konzentrationsprobleme

  • Gedächtnisstörungen

  • Selbstzweifel

  • Selbstunsicherheit

  • Depressionen

  • Antriebslosigkeit

  • Weinkrämpfe

  • Verzweiflung

  • Suizitgefährdung

  • Verfolgungswahn

  • Paranoide Zustände

  • Hypersensibilität

  • Aggressionen

  • Hektik

  • Ratlosigkeit

 

Was tun bei Mobbing?
 

Arbeitnehmer können:
 

  • Sich beim Arbeitgeber beschweren

  • Sich an den Betriebsart/Personalrat wenden

  • Sich bei der zuständigen Arbeitsschutzbehörde beschweren

  • Deinen Arbeitgeber abmahnen

  • Vom Mobber Unterlassung fordern

  • Vom Arbeitgeber die Erfüllung der Mobbingschutzpflicht verlangen

  • Unter Umständen deine Arbeitsleistung zurückbehalten

  • Schadensersatz wegen Verletzung des Persönlichkeitsrechts fordern

  • Schadensersatz für eingetretene gesundheitliche Schäden verlangen

  • Den Mobber anzeigen



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Auszeichnungen und Kooperationspartner
 
 

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