DSGVO trifft MDR
Gesundheitsdaten bei vernetzten Produkten, Remote-Service und Cloud
- Mit Praxisfällen und Checklisten
- Konkrete Maßnahmen für das eigene Unternehmen
- Rollen, Risiken und Pflichten im Fokus
- Offiziell zertifiziert nach ISO 9001 und ISO 21001

Online-Seminar
Ab
890,00 €
zzgl. MwSt.
Leistungen & Ablauf
Veranstaltung - 890,-€ zzgl. MwSt.
Die Teilnahmegebühr beinhaltet eine Dokumentation zum Download, ein Zertifikat, den Zugang zum Learning Space sowie technische Betreuung einschließlich PreMeeting.
Buchungsdetails
Online-Seminar
Ab
890,00 €
zzgl. MwSt.
Leistungen & Ablauf
Veranstaltung - 890,-€ zzgl. MwSt.
Die Teilnahmegebühr beinhaltet eine Dokumentation zum Download, ein Zertifikat, den Zugang zum Learning Space sowie technische Betreuung einschließlich PreMeeting.
Vernetzte Medizinprodukte erzeugen Gesundheits- und Nutzungsdaten, die Datenschutz und MDR-Pflichten gleichermaßen berühren. Das Seminar zeigt Ihnen anhand von Praxisfällen und Checklisten, wie Sie Datenflüsse, Verantwortlichkeiten und Risiken einordnen und konkrete Maßnahmen ableiten. Im Fokus stehen die datenschutzrechtlichen Schnittstellen zur MDR.
Referent
Das erwartet Sie
- Datenarten und Datenflüsse bei vernetzten Medizinprodukten
- Rollen und Verträge mit Kliniken und Dienstleistern
- Rechtsgrundlagen für Gesundheitsdaten und Produktverbesserung
- Datenschutz-Folgenabschätzung und Risikobewertung
- Cloud-Dienste, Datenübermittlungen in Drittländer und technische Schutzmaßnahmen
- Dokumentation und Integration in QM-Prozesse
Wer sollte teilnehmen
Das Seminar richtet sich an Mitarbeitende aus Regulatory Affairs, Qualitätsmanagement, Compliance, Produktentwicklung und Datenschutz bei Medizinprodukteherstellern.
Für die Teilnahme sind keine besonderen Vorkenntnisse erforderlich. Grundkenntnisse der DSGVO und der MDR erleichtern Ihnen jedoch den Einstieg.
Ziel der Veranstaltung
Bei vernetzten Medizinprodukten können für Betrieb, Service, Marktüberwachung oder Produktverbesserung personenbezogene Daten und Gesundheitsdaten anfallen. Hersteller müssen hierfür Datenschutzanforderungen und MDR-Pflichten aufeinander abstimmen. Im Seminar lernen Sie, Datenflüsse und Verantwortlichkeiten einzuordnen, typische Datenschutzrisiken einzuschätzen und konkrete Maßnahmen für Ihr Unternehmen abzuleiten.
Ihr Nutzen
Nach dem Seminar können Sie:
- Datenflüsse und Verantwortlichkeiten zwischen Hersteller, Klinik und Dienstleistern einordnen
- Gesundheits- und Nutzungsdaten sowie Personenbezug erkennen und Datenschutzrisiken bewerten
- Rechtsgrundlagen für Gesundheitsdaten und Produktverbesserung prüfen
- Schnittstellen zwischen DSGVO und MDR-Pflichten nachvollziehen
- konkrete Maßnahmen für Ihr Unternehmen ableiten
Programm
von 09:00 - 13:30 Uhr
(Einwahl ab 08:30 Uhr möglich)
09:00 Uhr
09:10 Uhr
Stephan Hartmann
- Welche personenbezogenen Daten fallen bei vernetzten Produkten, Begleit-Apps und Supportleistungen an?
- Gesundheitsdaten, Geräte-, Telemetrie- und Nutzungsdaten: Personenbezug und Abgrenzung
- Datenflüsse zwischen Produkt, App, Cloud, Gesundheitseinrichtung und Service
- Fallbeispiel: Datenlandkarte für ein vernetztes Medizinprodukt mit Begleit-App
09:45 Uhr
Stephan Hartmann
- Verantwortlicher, Auftragsverarbeiter oder gemeinsame Verantwortlichkeit: Kriterien der Einordnung
- Typische Konstellationen zwischen Hersteller, Klinik, Arztpraxis und Dienstleister
- Remote-Service, Wartung und technischer Support: Zugriff und Rollenverteilung
- Vertragliche Umsetzung je nach Rolle: Auftragsverarbeitungsvertrag nach Art. 28 oder Vereinbarung nach Art. 26 DSGVO
- Was Kliniken an Datenschutzinformationen, Verträgen und Nachweisen benötigen
- Fallbeispiel: Fernzugriff auf ein Gerät im Krankenhaus und Rückfragen der Klinik
10:30 Uhr
10:40 Uhr
Stephan Hartmann
- Zusammenspiel von Art. 6 und Art. 9 DSGVO sowie einschlägigen unionsrechtlichen und nationalen Vorschriften, insbesondere dem BDSG
- Einwilligung: Anforderungen, Grenzen und praktische Fallstricke
- MDR-bezogene Verarbeitungen, insbesondere Post-Market Surveillance und Vigilanz: Zweck, Erforderlichkeit und konkrete Rechtsgrundlage prüfen
- Produktverbesserung und Weiterentwicklung: eigene Zweck- und Rechtsgrundlagenprüfung; Grenzen der Pseudonymisierung und Anforderungen an Anonymisierung
- Checkliste: Rechtsgrundlage auswählen und dokumentieren
11:30 Uhr
Stephan Hartmann
- Wann ist eine Datenschutz-Folgenabschätzung erforderlich?
- Schwellenprüfung nach Art. 35 DSGVO und einschlägige Listen der zuständigen Aufsichtsbehörden
- Praktische Vorbereitung: Datenflüsse, Risiken, Beteiligte und erforderliche Maßnahmen
- Schnittstellen zum produktbezogenen Risikomanagement und zur Cybersecurity
- Checkliste: Datenschutz-Folgenabschätzung vorbereiten
12:15 Uhr
12:25 Uhr
Stephan Hartmann
- Auswahl und Prüfung von Cloud- und IT-Dienstleistern, Verträge und Unterauftragnehmende
- Datenschutzanforderungen an Cloud-Lösungen, wenn Hersteller für Gesundheitseinrichtungen tätig werden
- Datenübermittlungen und Fernzugriffe aus Drittländern: Angemessenheitsbeschlüsse, Standardvertragsklauseln und gegebenenfalls Transfer Impact Assessment
- Technische und organisatorische Maßnahmen
- Fallbeispiel: Cloud-Einsatz für eine Medizinprodukte-App
13:00 Uhr
Stephan Hartmann
- Erforderliche Dokumentation: Verzeichnis von Verarbeitungstätigkeiten, technische und organisatorische Maßnahmen, Verträge und Nachweise
- Privacy by Design und Privacy by Default in der Produktentwicklung
- Integration in Qualitätsmanagementsystem und regulatorische Prozesse
- Datenschutzverletzungen, Betroffenenanfragen und Vigilanz: eigenständige Pflichten und abgestimmte Abläufe
- Checkliste: Datenschutzanforderungen entlang des Produktlebenszyklus
13:30 Uhr
Begrüßung und Vorstellungsrunde
09:10 Uhr
Datenflüsse bei vernetzten Medizinprodukten verstehen
Datenflüsse bei vernetzten Medizinprodukten verstehen
Stephan Hartmann
- Welche personenbezogenen Daten fallen bei vernetzten Produkten, Begleit-Apps und Supportleistungen an?
- Gesundheitsdaten, Geräte-, Telemetrie- und Nutzungsdaten: Personenbezug und Abgrenzung
- Datenflüsse zwischen Produkt, App, Cloud, Gesundheitseinrichtung und Service
- Fallbeispiel: Datenlandkarte für ein vernetztes Medizinprodukt mit Begleit-App
09:45 Uhr
Verantwortlichkeiten und Verträge mit Kliniken und Dienstleistern
Verantwortlichkeiten und Verträge mit Kliniken und Dienstleistern
Stephan Hartmann
- Verantwortlicher, Auftragsverarbeiter oder gemeinsame Verantwortlichkeit: Kriterien der Einordnung
- Typische Konstellationen zwischen Hersteller, Klinik, Arztpraxis und Dienstleister
- Remote-Service, Wartung und technischer Support: Zugriff und Rollenverteilung
- Vertragliche Umsetzung je nach Rolle: Auftragsverarbeitungsvertrag nach Art. 28 oder Vereinbarung nach Art. 26 DSGVO
- Was Kliniken an Datenschutzinformationen, Verträgen und Nachweisen benötigen
- Fallbeispiel: Fernzugriff auf ein Gerät im Krankenhaus und Rückfragen der Klinik
Pause
10:40 Uhr
Rechtsgrundlagen für Gesundheitsdaten und Produktverbesserung
Rechtsgrundlagen für Gesundheitsdaten und Produktverbesserung
Stephan Hartmann
- Zusammenspiel von Art. 6 und Art. 9 DSGVO sowie einschlägigen unionsrechtlichen und nationalen Vorschriften, insbesondere dem BDSG
- Einwilligung: Anforderungen, Grenzen und praktische Fallstricke
- MDR-bezogene Verarbeitungen, insbesondere Post-Market Surveillance und Vigilanz: Zweck, Erforderlichkeit und konkrete Rechtsgrundlage prüfen
- Produktverbesserung und Weiterentwicklung: eigene Zweck- und Rechtsgrundlagenprüfung; Grenzen der Pseudonymisierung und Anforderungen an Anonymisierung
- Checkliste: Rechtsgrundlage auswählen und dokumentieren
11:30 Uhr
Datenschutz-Folgenabschätzung in der Praxis
Datenschutz-Folgenabschätzung in der Praxis
Stephan Hartmann
- Wann ist eine Datenschutz-Folgenabschätzung erforderlich?
- Schwellenprüfung nach Art. 35 DSGVO und einschlägige Listen der zuständigen Aufsichtsbehörden
- Praktische Vorbereitung: Datenflüsse, Risiken, Beteiligte und erforderliche Maßnahmen
- Schnittstellen zum produktbezogenen Risikomanagement und zur Cybersecurity
- Checkliste: Datenschutz-Folgenabschätzung vorbereiten
Pause
12:25 Uhr
Cloud-Anbieter und internationale Datenübermittlungen
Cloud-Anbieter und internationale Datenübermittlungen
Stephan Hartmann
- Auswahl und Prüfung von Cloud- und IT-Dienstleistern, Verträge und Unterauftragnehmende
- Datenschutzanforderungen an Cloud-Lösungen, wenn Hersteller für Gesundheitseinrichtungen tätig werden
- Datenübermittlungen und Fernzugriffe aus Drittländern: Angemessenheitsbeschlüsse, Standardvertragsklauseln und gegebenenfalls Transfer Impact Assessment
- Technische und organisatorische Maßnahmen
- Fallbeispiel: Cloud-Einsatz für eine Medizinprodukte-App
13:00 Uhr
Dokumentation und Integration in bestehende Prozesse
Dokumentation und Integration in bestehende Prozesse
Stephan Hartmann
- Erforderliche Dokumentation: Verzeichnis von Verarbeitungstätigkeiten, technische und organisatorische Maßnahmen, Verträge und Nachweise
- Privacy by Design und Privacy by Default in der Produktentwicklung
- Integration in Qualitätsmanagementsystem und regulatorische Prozesse
- Datenschutzverletzungen, Betroffenenanfragen und Vigilanz: eigenständige Pflichten und abgestimmte Abläufe
- Checkliste: Datenschutzanforderungen entlang des Produktlebenszyklus
Seminarende
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Abkürzungsverzeichnis: Medizinprodukte
Weitere Informationen
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Verena Planitz
Konferenzmanagerin Pharma & Healthcare
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