Prompting für Jurist*innen
Von der ersten Frage zum automatisierten Prozess - KI-gestützt rechtskonform arbeiten
- Prompting, Skills und Playbooks
- KI-Ergebnisse kritisch prüfen
- Live-Fälle mit anonymisierten Musterunterlagen
- Ohne technische Vorkenntnisse, ohne Programmierung
- Expertenwissen aufbereitet

Online-Seminar
Ab
1.280,00 €
zzgl. MwSt.
Leistungen & Ablauf
Veranstaltung - 1.280,-€ zzgl. MwSt.
Die Teilnahmegebühr beinhaltet eine Dokumentation zum Download, ein Zertifikat, den Zugang zum Learning Space sowie technische Betreuung einschließlich PreMeeting.
Zeitraum:
von 9:00 Uhr bis 17:00 Uhr
Buchungsdetails
Online-Seminar
Ab
1.280,00 €
zzgl. MwSt.
Leistungen & Ablauf
Veranstaltung - 1.280,-€ zzgl. MwSt.
Die Teilnahmegebühr beinhaltet eine Dokumentation zum Download, ein Zertifikat, den Zugang zum Learning Space sowie technische Betreuung einschließlich PreMeeting.
Zeitraum:
von 9:00 Uhr bis 17:00 Uhr
Dieses Seminar zeigt Ihnen, wie Sie vom zufälligen Ergebnis zu belastbarer, wiederholbarer Arbeit und damit Aufgabenerledigung kommen.Sie lernen, wie ein belastbarer Prompt aufgebaut ist, wie sie aus einem Prompt ein dauerhaftes System machen, wie Sie Automatisierungspotential erkennen, und Ihr implizites Prüfwissen in ein Playbook überführen, mit dem die KI nach Ihren Maßstäben arbeitet.
Referenten
Das erwartet Sie
- Rechtlicher Rahmen: KI und Legal Tech in der Rechtsberatung
- Prompting: Techniken, die im juristischen Alltag tragen
- RAG: Anreicherung durch kuratiertes Wissen
- Skills: automatisch, wiederverwendbar und einheitlich
- Playbooks: komplexe Prüfungen in einem Klick
- Live am Fall: interaktive Beispiele aus dem IT- und Arbeitsrecht
Wer sollte teilnehmen
Das Seminar richtet sich an Rechtsanwält*innen und Fachanwält*innen, an Syndikusrechtsanwält*innen und Mitarbeitende in Rechts-, Compliance- und Datenschutzabteilungen sowie an alle, die juristisch arbeiten und KI dabei ernsthaft einsetzen wollen. Vorkenntnisse im Umgang mit KI-Systemen sind nicht erforderlich; wer bereits mit generativer KI arbeitet, gewinnt vor allem in den Teilen zu Skills und Playbooks. Technische Kenntnisse werden nicht vorausgesetzt - programmiert wird nicht.
Ziel der Veranstaltung
Viele Jurist*innen haben generative KI ausprobiert und waren enttäuscht. Das liegt selten am Modell und fast immer am Prozess. Dieses Seminar zeigt Ihnen, wie Sie vom zufälligen Ergebnis zu belastbarer, wiederholbarer Arbeit und damit Aufgabenerledigung kommen.
Wir beginnen mit dem rechtlichen Rahmen: Wann ist ein Werkzeug überhaupt ein KI-System im Sinne der KI-Verordnung, welche Rolle nehmen Kanzlei oder Rechtsabteilung dabei ein, und welche Pflichten gelten schon heute - berufsrechtlich, datenschutzrechtlich und nach der KI-VO. Darauf aufbauend arbeiten wir uns durch die vier Stufen der praktischen Nutzung: der einzelne Prompt, die Anbindung von Wissen, den wiederverwendbaren Skills und das Playbook als komplexes Regelwerk.
Der Schwerpunkt liegt auf dem Handwerk. Sie lernen, wie ein belastbarer Prompt aufgebaut ist, wie sie aus einem Prompt ein dauerhaftes System machen, wie Sie Automatisierungspotential erkennen, und wie Sie Ihr implizites Prüfwissen in ein Playbook überführen, mit dem die KI nach Ihren Maßstäben arbeitet statt nach ihren eigenen.
Alle Schritte werden an echten juristischen Aufgaben gezeigt und live vorgeführt - schwerpunktmäßig aus dem IT-Recht und dem Arbeitsrecht. Sie sehen nicht nur das Ergebnis, sondern auch die Umwege dorthin: was schiefgeht, woran man es erkennt und wie man gegensteuert.
Ihr Nutzen
- Rechtssicherheit: Sie wissen, was berufsrechtlich und datenschutzrechtlich gilt, bevor Sie loslegen
- Tiefgreifendes Verständnis: Methoden, die sich am selben Tag im eigenen Fall erproben lassen
- Vom Einzelfall zur Vorlage: Automatisierungspotential erkennen und Lösungen umsetzen
- Live demonstriert: alle Beispiele werden im Seminar vorgeführt, nicht nur beschrieben
- Zwei Perspektiven: anwaltliche Bewertung und Legal Engineering aus einer Veranstaltung
Programm
von 9:00 Uhr bis 17:00 Uhr
- KI-System oder nur Software? Die Abgrenzung nach Art. 3 Nr. 1 KI-VO und warum sie über alles Weitere entscheidet
- Anbieter oder Betreiber: welche Rolle Kanzlei und Rechtsabteilung einnehmen - und wann sie unbemerkt wechselt
- Was heute schon gilt: KI-Kompetenz nach Art. 4 KI-VO, Verbote nach Art. 5 KI-VO, Transparenz nach Art. 50 KI-VO
- Der Fahrplan der KI-VO nach dem Digital Omnibus: welche Pflichten verschoben sind und welche nicht
- Berufsrecht: Verschwiegenheit, § 203 StGB, persönliche Leistungspflicht und die Grenzen der Delegation an die KI
- Haftung und Sorgfalt: Was Ihre Aufgabe bleibt, auch wenn die KI zuarbeitet
- Wie Sprachmodelle arbeiten - keine Vorkenntnisse erforderlich
- Der Aufbau eines belastbaren Prompts: Rolle, Kontext, Aufgabe, Maßstab, Ausgabeformat
- Techniken im Vergleich: Few-Shot, Chain-of-Thought, Chain of Verification, strukturierte Ausgaben
- Kontext richtig bereitstellen: Dokumente, Auszüge, Normtexte und eigene Muster
- Risiko für Halluzinationen und Scheinbelege senken
- Iterationen minimieren durch gezieltere Anfragen
- Grenzen des Promptings
- Was ein Skill ist und wie er sich vom einzelnen Prompt unterscheidet
- Der Aufbau einer Skill-Datei: Name, Beschreibung, Anweisungen, Arbeitsschritte, Ausgabeformat
- Wann sich ein Skill lohnt und wann der gut gebaute Prompt genügt
- Skills schreiben lassen: Wie die KI beim Erstellen des eigenen Skills hilft
- Testen, versionieren, im Team teilen - und warum der erste Entwurf nie der letzte ist
- Die Legal Design Komponente
- Warum ein Skill ohne Regelwerk beliebig bleibt: implizites Prüfwissen explizit machen
- Die fünf Bausteine eines Playbooks: Scope, Prüfpunkte, Risikoklassen, Positionsvorgabe, Scoring
- Gut gegen schlecht an Beispielen: Laufzeit, Vertragsstrafe, Ausnahmen
- Die häufigsten Fehler: zu weiter Scope, fehlende Risikoklassen, vage Positionsvorgaben, fehlende Ausnahmen, kein Glossar
- Pflege eines Playbooks: Owner, Versionsnummer, Review-Zyklus
- Abgrenzung: Playbook, Skill und freies Prompting - wann nutzen Sie was?
- IT-Recht: Prüfung eines Auftragsverarbeitungsvertrags gegen die eigenen Standardpositionen
- Arbeitsrecht: Entwurf einer Betriebs- oder Dienstvereinbarung zum KI-Einsatz
- Arbeitsrecht: Prüfung eines Sachverhalts auf Mitbestimmungstatbestände
- Vom Einzelfall zur Vorlage: wie aus einer einmaligen Anfrage ein automatisiertes System wird
HINWEIS ZU DEN LIVE-DEMONSTRATIONEN Die Beispiele werden von den Referent*innen mit anonymisierten Musterunterlagen vorgeführt. Eigene Mandats- oder Unternehmensdaten sollen die Teilnehmenden während der Veranstaltung nicht in KI-Systeme eingeben; auf die berufsrechtlichen und datenschutzrechtlichen Gründe hierfür geht Block 1 ein.
Rechtlicher Rahmen: KI und Legal Tech in der Rechtsberatung
Rechtlicher Rahmen: KI und Legal Tech in der Rechtsberatung
- KI-System oder nur Software? Die Abgrenzung nach Art. 3 Nr. 1 KI-VO und warum sie über alles Weitere entscheidet
- Anbieter oder Betreiber: welche Rolle Kanzlei und Rechtsabteilung einnehmen - und wann sie unbemerkt wechselt
- Was heute schon gilt: KI-Kompetenz nach Art. 4 KI-VO, Verbote nach Art. 5 KI-VO, Transparenz nach Art. 50 KI-VO
- Der Fahrplan der KI-VO nach dem Digital Omnibus: welche Pflichten verschoben sind und welche nicht
- Berufsrecht: Verschwiegenheit, § 203 StGB, persönliche Leistungspflicht und die Grenzen der Delegation an die KI
- Haftung und Sorgfalt: Was Ihre Aufgabe bleibt, auch wenn die KI zuarbeitet
Legal Tech Methoden, die im juristischen Alltag tragen
Legal Tech Methoden, die im juristischen Alltag tragen
- Wie Sprachmodelle arbeiten - keine Vorkenntnisse erforderlich
- Der Aufbau eines belastbaren Prompts: Rolle, Kontext, Aufgabe, Maßstab, Ausgabeformat
- Techniken im Vergleich: Few-Shot, Chain-of-Thought, Chain of Verification, strukturierte Ausgaben
- Kontext richtig bereitstellen: Dokumente, Auszüge, Normtexte und eigene Muster
- Risiko für Halluzinationen und Scheinbelege senken
- Iterationen minimieren durch gezieltere Anfragen
- Grenzen des Promptings
Pause
Skills: einmal beschreiben, immer wieder nutzen
Skills: einmal beschreiben, immer wieder nutzen
- Was ein Skill ist und wie er sich vom einzelnen Prompt unterscheidet
- Der Aufbau einer Skill-Datei: Name, Beschreibung, Anweisungen, Arbeitsschritte, Ausgabeformat
- Wann sich ein Skill lohnt und wann der gut gebaute Prompt genügt
- Skills schreiben lassen: Wie die KI beim Erstellen des eigenen Skills hilft
- Testen, versionieren, im Team teilen - und warum der erste Entwurf nie der letzte ist
- Die Legal Design Komponente
Mittagspause
Playbooks: das Regelwerk hinter dem Skill
Playbooks: das Regelwerk hinter dem Skill
- Warum ein Skill ohne Regelwerk beliebig bleibt: implizites Prüfwissen explizit machen
- Die fünf Bausteine eines Playbooks: Scope, Prüfpunkte, Risikoklassen, Positionsvorgabe, Scoring
- Gut gegen schlecht an Beispielen: Laufzeit, Vertragsstrafe, Ausnahmen
- Die häufigsten Fehler: zu weiter Scope, fehlende Risikoklassen, vage Positionsvorgaben, fehlende Ausnahmen, kein Glossar
- Pflege eines Playbooks: Owner, Versionsnummer, Review-Zyklus
- Abgrenzung: Playbook, Skill und freies Prompting - wann nutzen Sie was?
Pause
Live am Fall: Beispiele aus dem IT- und Arbeitsrecht
Live am Fall: Beispiele aus dem IT- und Arbeitsrecht
- IT-Recht: Prüfung eines Auftragsverarbeitungsvertrags gegen die eigenen Standardpositionen
- Arbeitsrecht: Entwurf einer Betriebs- oder Dienstvereinbarung zum KI-Einsatz
- Arbeitsrecht: Prüfung eines Sachverhalts auf Mitbestimmungstatbestände
- Vom Einzelfall zur Vorlage: wie aus einer einmaligen Anfrage ein automatisiertes System wird
HINWEIS ZU DEN LIVE-DEMONSTRATIONEN Die Beispiele werden von den Referent*innen mit anonymisierten Musterunterlagen vorgeführt. Eigene Mandats- oder Unternehmensdaten sollen die Teilnehmenden während der Veranstaltung nicht in KI-Systeme eingeben; auf die berufsrechtlichen und datenschutzrechtlichen Gründe hierfür geht Block 1 ein.
Q&A-Session
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Prospekt

Wie robust ist Ihr Computersystem?
Ein Penetrationstest zeigt, ob ein Computersystem robust genug ist, um Angriffe von authentifizierten und nicht…
Wie robust ist Ihr Computersystem?
Ein Penetrationstest zeigt, ob ein Computersystem robust genug ist, um Angriffe von authentifizierten und nicht authentifizierten Positionen sowie einer Reihe von Systemrollen standzuhalten. Jetzt Whitepaper kostenlos downloaden!
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Aktuelle Regelungen zur Künstlichen Intelligenz in Deutschland
Die Regulierung von KI in Deutschland basiert auf EU- Richtlinien und nationalen Gesetzen. Besonders der EU AI Act, die…
Aktuelle Regelungen zur Künstlichen Intelligenz in Deutschland
Die Regulierung von KI in Deutschland basiert auf EU- Richtlinien und nationalen Gesetzen. Besonders der EU AI Act, die DSGVO und branchenspezifische Vorschriften definieren die Anforderungen an den Einsatz von KI- Systemen. Unternehmen müssen sich auf umfassende Compliance-Verpflichtungen einstellen, die Transparenz, Rechenschaftspflicht und ethische Standards sicherstellen. Jetzt Whitepaper kostenlos downloaden!
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Ihre Vorteile bei einer FORUM Institut Weiterbildung
Modernes Lernen mit der All-in-one-Weiterbildungsplattform beim FORUM Institut:
Bei unseren Online-Weiterbildungen lernen Sie im Learning Space, unserer holistischen Lernumgebung mit vielen Funktionalitäten. So wird Ihre Selbstwirksamkeit und nachhaltiges Lernen unterstützt.
- Live und interaktiv lernen über unsere Weiterbildungsplattform "Learning Space"
- Eine Plattform mit vielen Funktionen: Veranstaltungsraum, Chat, Agenda mit Unterlagen, Umfragen, Workshopräume u.v.m.
- Komfortable Umfragen mit dem Umfragetool Slido
- Chat "deluxe": Gruppenchat, 1:1 Chat
- Zentraler Ablageort für Dokumente und Medien
- Weitere Services und Apps stehen auf der Plattform zur Verfügung (Padlet, Mentimeter u.v.m.)
- Didaktisch und technisch optimal aufeinander abgestimmtes Konzept
- Hohe Interaktivität mit viel Raum für Ihre Fragen
- Durchgehende Betreuung während der Veranstaltung für einen optimalen Lernerfolg
- Gratis PreMeeting, um technisch perfekt in Ihre Weiterbildung zu starten
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