Prompting für Jurist*innen

Von der ersten Frage zum automatisierten Prozess - KI-gestützt rechtskonform arbeiten

  • Prompting, Skills und Playbooks
  • KI-Ergebnisse kritisch prüfen
  • Live-Fälle mit anonymisierten Musterunterlagen
  • Ohne technische Vorkenntnisse, ohne Programmierung
  • Expertenwissen aufbereitet
Prompting für Jurist*innen

Online-Seminar

Ab 1.280,00 € zzgl. MwSt.
Leistungen & Ablauf

Buchungsdetails

Online-Seminar

Ab 1.280,00 € zzgl. MwSt.
Leistungen & Ablauf

Dieses Seminar zeigt Ihnen, wie Sie vom zufälligen Ergebnis zu belastbarer, wiederholbarer Arbeit und damit Aufgabenerledigung kommen.Sie lernen, wie ein belastbarer Prompt aufgebaut ist, wie sie aus einem Prompt ein dauerhaftes System machen, wie Sie Automatisierungspotential erkennen, und Ihr implizites Prüfwissen in ein Playbook überführen, mit dem die KI nach Ihren Maßstäben arbeitet.

Referenten

Sascha Kremer

Sascha Kremer

Rechtsanwalt, Fachanwalt für IT-Recht, Gründer und Inhaber KREMER LEGAL, Geschäftsführer KREMER LEGAL TECH & OPERATIONS GmbH, Mönchengladbach

Sascha Kremer ist Rechtsanwalt und Fachanwalt für IT-Recht…

Noha Klose, LL.M.

Noha Klose, LL.M.

Legal Engineer, KREMER LEGAL TECH & OPERATIONS GmbH, Mönchengladbach

Noha Klose ist Legal Engineer bei der KREMER LEGAL TECH & OPERATIONS GmbH. Sie konzipiert und leitet Workshops zum effizienten…

Das erwartet Sie

  • Rechtlicher Rahmen: KI und Legal Tech in der Rechtsberatung
  • Prompting: Techniken, die im juristischen Alltag tragen
  • RAG: Anreicherung durch kuratiertes Wissen
  • Skills: automatisch, wiederverwendbar und einheitlich
  • Playbooks: komplexe Prüfungen in einem Klick
  • Live am Fall: interaktive Beispiele aus dem IT- und Arbeitsrecht

Wer sollte teilnehmen

Das Seminar richtet sich an Rechtsanwält*innen und Fachanwält*innen, an Syndikusrechtsanwält*innen und Mitarbeitende in Rechts-, Compliance- und Datenschutzabteilungen sowie an alle, die juristisch arbeiten und KI dabei ernsthaft einsetzen wollen. Vorkenntnisse im Umgang mit KI-Systemen sind nicht erforderlich; wer bereits mit generativer KI arbeitet, gewinnt vor allem in den Teilen zu Skills und Playbooks. Technische Kenntnisse werden nicht vorausgesetzt - programmiert wird nicht.

Ziel der Veranstaltung

Viele Jurist*innen haben generative KI ausprobiert und waren enttäuscht. Das liegt selten am Modell und fast immer am Prozess. Dieses Seminar zeigt Ihnen, wie Sie vom zufälligen Ergebnis zu belastbarer, wiederholbarer Arbeit und damit Aufgabenerledigung kommen.
Wir beginnen mit dem rechtlichen Rahmen: Wann ist ein Werkzeug überhaupt ein KI-System im Sinne der KI-Verordnung, welche Rolle nehmen Kanzlei oder Rechtsabteilung dabei ein, und welche Pflichten gelten schon heute - berufsrechtlich, datenschutzrechtlich und nach der KI-VO. Darauf aufbauend arbeiten wir uns durch die vier Stufen der praktischen Nutzung: der einzelne Prompt, die Anbindung von Wissen, den wiederverwendbaren Skills und das Playbook als komplexes Regelwerk.
Der Schwerpunkt liegt auf dem Handwerk. Sie lernen, wie ein belastbarer Prompt aufgebaut ist, wie sie aus einem Prompt ein dauerhaftes System machen, wie Sie Automatisierungspotential erkennen, und wie Sie Ihr implizites Prüfwissen in ein Playbook überführen, mit dem die KI nach Ihren Maßstäben arbeitet statt nach ihren eigenen.
Alle Schritte werden an echten juristischen Aufgaben gezeigt und live vorgeführt - schwerpunktmäßig aus dem IT-Recht und dem Arbeitsrecht. Sie sehen nicht nur das Ergebnis, sondern auch die Umwege dorthin: was schiefgeht, woran man es erkennt und wie man gegensteuert.

Ihr Nutzen

  • Rechtssicherheit: Sie wissen, was berufsrechtlich und datenschutzrechtlich gilt, bevor Sie loslegen
  • Tiefgreifendes Verständnis: Methoden, die sich am selben Tag im eigenen Fall erproben lassen
  • Vom Einzelfall zur Vorlage: Automatisierungspotential erkennen und Lösungen umsetzen
  • Live demonstriert: alle Beispiele werden im Seminar vorgeführt, nicht nur beschrieben
  • Zwei Perspektiven: anwaltliche Bewertung und Legal Engineering aus einer Veranstaltung

Programm

von 9:00 Uhr bis 17:00 Uhr

Rechtlicher Rahmen: KI und Legal Tech in der Rechtsberatung
  • KI-System oder nur Software? Die Abgrenzung nach Art. 3 Nr. 1 KI-VO und warum sie über alles Weitere entscheidet
  • Anbieter oder Betreiber: welche Rolle Kanzlei und Rechtsabteilung einnehmen - und wann sie unbemerkt wechselt
  • Was heute schon gilt: KI-Kompetenz nach Art. 4 KI-VO, Verbote nach Art. 5 KI-VO, Transparenz nach Art. 50 KI-VO
  • Der Fahrplan der KI-VO nach dem Digital Omnibus: welche Pflichten verschoben sind und welche nicht
  • Berufsrecht: Verschwiegenheit, § 203 StGB, persönliche Leistungspflicht und die Grenzen der Delegation an die KI
  • Haftung und Sorgfalt: Was Ihre Aufgabe bleibt, auch wenn die KI zuarbeitet

Legal Tech Methoden, die im juristischen Alltag tragen
  • Wie Sprachmodelle arbeiten - keine Vorkenntnisse erforderlich
  • Der Aufbau eines belastbaren Prompts: Rolle, Kontext, Aufgabe, Maßstab, Ausgabeformat
  • Techniken im Vergleich: Few-Shot, Chain-of-Thought, Chain of Verification, strukturierte Ausgaben
  • Kontext richtig bereitstellen: Dokumente, Auszüge, Normtexte und eigene Muster
  • Risiko für Halluzinationen und Scheinbelege senken
  • Iterationen minimieren durch gezieltere Anfragen
  • Grenzen des Promptings

Pause

Skills: einmal beschreiben, immer wieder nutzen
  • Was ein Skill ist und wie er sich vom einzelnen Prompt unterscheidet
  • Der Aufbau einer Skill-Datei: Name, Beschreibung, Anweisungen, Arbeitsschritte, Ausgabeformat
  • Wann sich ein Skill lohnt und wann der gut gebaute Prompt genügt
  • Skills schreiben lassen: Wie die KI beim Erstellen des eigenen Skills hilft
  • Testen, versionieren, im Team teilen - und warum der erste Entwurf nie der letzte ist
  • Die Legal Design Komponente

Mittagspause

Playbooks: das Regelwerk hinter dem Skill
  • Warum ein Skill ohne Regelwerk beliebig bleibt: implizites Prüfwissen explizit machen
  • Die fünf Bausteine eines Playbooks: Scope, Prüfpunkte, Risikoklassen, Positionsvorgabe, Scoring
  • Gut gegen schlecht an Beispielen: Laufzeit, Vertragsstrafe, Ausnahmen
  • Die häufigsten Fehler: zu weiter Scope, fehlende Risikoklassen, vage Positionsvorgaben, fehlende Ausnahmen, kein Glossar
  • Pflege eines Playbooks: Owner, Versionsnummer, Review-Zyklus
  • Abgrenzung: Playbook, Skill und freies Prompting - wann nutzen Sie was?

Pause

Live am Fall: Beispiele aus dem IT- und Arbeitsrecht
  • IT-Recht: Prüfung eines Auftragsverarbeitungsvertrags gegen die eigenen Standardpositionen
  • Arbeitsrecht: Entwurf einer Betriebs- oder Dienstvereinbarung zum KI-Einsatz
  • Arbeitsrecht: Prüfung eines Sachverhalts auf Mitbestimmungstatbestände
  • Vom Einzelfall zur Vorlage: wie aus einer einmaligen Anfrage ein automatisiertes System wird

HINWEIS ZU DEN LIVE-DEMONSTRATIONEN Die Beispiele werden von den Referent*innen mit anonymisierten Musterunterlagen vorgeführt. Eigene Mandats- oder Unternehmensdaten sollen die Teilnehmenden während der Veranstaltung nicht in KI-Systeme eingeben; auf die berufsrechtlichen und datenschutzrechtlichen Gründe hierfür geht Block 1 ein.

Q&A-Session

Ende der Veranstaltung

Rechtlicher Rahmen: KI und Legal Tech in der Rechtsberatung

  • KI-System oder nur Software? Die Abgrenzung nach Art. 3 Nr. 1 KI-VO und warum sie über alles Weitere entscheidet
  • Anbieter oder Betreiber: welche Rolle Kanzlei und Rechtsabteilung einnehmen - und wann sie unbemerkt wechselt
  • Was heute schon gilt: KI-Kompetenz nach Art. 4 KI-VO, Verbote nach Art. 5 KI-VO, Transparenz nach Art. 50 KI-VO
  • Der Fahrplan der KI-VO nach dem Digital Omnibus: welche Pflichten verschoben sind und welche nicht
  • Berufsrecht: Verschwiegenheit, § 203 StGB, persönliche Leistungspflicht und die Grenzen der Delegation an die KI
  • Haftung und Sorgfalt: Was Ihre Aufgabe bleibt, auch wenn die KI zuarbeitet

Legal Tech Methoden, die im juristischen Alltag tragen

  • Wie Sprachmodelle arbeiten - keine Vorkenntnisse erforderlich
  • Der Aufbau eines belastbaren Prompts: Rolle, Kontext, Aufgabe, Maßstab, Ausgabeformat
  • Techniken im Vergleich: Few-Shot, Chain-of-Thought, Chain of Verification, strukturierte Ausgaben
  • Kontext richtig bereitstellen: Dokumente, Auszüge, Normtexte und eigene Muster
  • Risiko für Halluzinationen und Scheinbelege senken
  • Iterationen minimieren durch gezieltere Anfragen
  • Grenzen des Promptings

Pause

Skills: einmal beschreiben, immer wieder nutzen

  • Was ein Skill ist und wie er sich vom einzelnen Prompt unterscheidet
  • Der Aufbau einer Skill-Datei: Name, Beschreibung, Anweisungen, Arbeitsschritte, Ausgabeformat
  • Wann sich ein Skill lohnt und wann der gut gebaute Prompt genügt
  • Skills schreiben lassen: Wie die KI beim Erstellen des eigenen Skills hilft
  • Testen, versionieren, im Team teilen - und warum der erste Entwurf nie der letzte ist
  • Die Legal Design Komponente

Mittagspause

Playbooks: das Regelwerk hinter dem Skill

  • Warum ein Skill ohne Regelwerk beliebig bleibt: implizites Prüfwissen explizit machen
  • Die fünf Bausteine eines Playbooks: Scope, Prüfpunkte, Risikoklassen, Positionsvorgabe, Scoring
  • Gut gegen schlecht an Beispielen: Laufzeit, Vertragsstrafe, Ausnahmen
  • Die häufigsten Fehler: zu weiter Scope, fehlende Risikoklassen, vage Positionsvorgaben, fehlende Ausnahmen, kein Glossar
  • Pflege eines Playbooks: Owner, Versionsnummer, Review-Zyklus
  • Abgrenzung: Playbook, Skill und freies Prompting - wann nutzen Sie was?

Pause

Live am Fall: Beispiele aus dem IT- und Arbeitsrecht

  • IT-Recht: Prüfung eines Auftragsverarbeitungsvertrags gegen die eigenen Standardpositionen
  • Arbeitsrecht: Entwurf einer Betriebs- oder Dienstvereinbarung zum KI-Einsatz
  • Arbeitsrecht: Prüfung eines Sachverhalts auf Mitbestimmungstatbestände
  • Vom Einzelfall zur Vorlage: wie aus einer einmaligen Anfrage ein automatisiertes System wird

HINWEIS ZU DEN LIVE-DEMONSTRATIONEN Die Beispiele werden von den Referent*innen mit anonymisierten Musterunterlagen vorgeführt. Eigene Mandats- oder Unternehmensdaten sollen die Teilnehmenden während der Veranstaltung nicht in KI-Systeme eingeben; auf die berufsrechtlichen und datenschutzrechtlichen Gründe hierfür geht Block 1 ein.

Q&A-Session

Ende der Veranstaltung

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Prospekt

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Weitere Informationen


Ihre Vorteile bei einer FORUM Institut Weiterbildung

Modernes Lernen mit der All-in-one-Weiterbildungsplattform beim FORUM Institut:
Bei unseren Online-Weiterbildungen lernen Sie im Learning Space, unserer holistischen Lernumgebung mit vielen Funktionalitäten. So wird Ihre Selbstwirksamkeit und nachhaltiges Lernen unterstützt.

  • Live und interaktiv lernen über unsere Weiterbildungsplattform "Learning Space"
  • Eine Plattform mit vielen Funktionen: Veranstaltungsraum, Chat, Agenda mit Unterlagen, Umfragen, Workshopräume u.v.m.
  • Komfortable Umfragen mit dem Umfragetool Slido
  • Chat "deluxe": Gruppenchat, 1:1 Chat
  • Zentraler Ablageort für Dokumente und Medien
  • Weitere Services und Apps stehen auf der Plattform zur Verfügung (Padlet, Mentimeter u.v.m.)
  • Didaktisch und technisch optimal aufeinander abgestimmtes Konzept
  • Hohe Interaktivität mit viel Raum für Ihre Fragen
  • Durchgehende Betreuung während der Veranstaltung für einen optimalen Lernerfolg
  • Gratis PreMeeting, um technisch perfekt in Ihre Weiterbildung zu starten


Technische Voraussetzungen

Für die Teilnahme an unseren Online-Veranstaltungen benötigen Sie eine stabile Internetverbindung. Für ein optimales Lernerlebnis empfehlen wir die Verwendung der Browser Microsoft Edge oder Google Chrome in der aktuellen Version. Zur Übertragung des Tons benötigen Sie ein Headset, Lautsprecher oder Telefon. Weitere Informationen finden Sie hier. Überprüfen Sie bitte vorab, ob Ihr Mikrofon beziehungsweise Ihr Headset und Ihre Kamera funktionsfähig sind. Bitte verwenden Sie keine VPN-Verbindung, da hier die Audioverbindung nicht gewährleistet werden kann.

Bei unseren Online-Weiterbildungen ist die Videokonferenz-Software Zoom in unseren Learning Space eingebunden. Sie haben keine Berechtigung für die Nutzung von ZOOM? Bitte kontaktieren Sie uns, wir bieten Ihnen gerne Alternativen für die Teilnahme an unseren Online-Weiterbildungen an.


Technikcheck mit gratis PreMeeting

Sie können kostenlos an einem unserer PreMeetings teilnehmen und unseren Learning Space kennenlernen. Eine Buchung ist nicht erforderlich. Termine zu unseren PreMeetings finden Sie in Ihrem Kundenportal. Klicken Sie im Kundenportal beim PreMeeting auf den grünen "Teilnehmen"-Button und Sie werden direkt zum Learning Space weitergeleitet.

Ein PreMeeting bietet die Möglichkeit, unseren Learning Space besser kennen zu lernen und technisch perfekt in Ihre Online-Weiterbildung zu starten. Es ist ein unverbindliches Angebot für alle Kund*innen und keine Voraussetzung für Ihre Teilnahme. Sollte kein Termin eines PreMeetings für Sie passen, Sie jedoch einen Technik-Check vorab wünschen, sprechen Sie uns gerne an.


Zugang und Ablauf der Online-Veranstaltungen

Nach der Anmeldung zu einer Veranstaltung erhalten Sie von uns die Zugangsdaten zu Ihrem Kundenportal. Sie können sich hier mit Ihrer E-Mail-Adresse und Ihrem Passwort in das Kundenportal einloggen. Bitte stellen Sie vor dem Veranstaltungstag sicher, dass Sie Zugang zum Kundenportal haben.

In Ihrem Kundenportal finden Sie alle wichtigen/weiteren Informationen und persönlichen Dokumente. Von dort starten Sie auch Ihre Online-Seminare. Sollten Sie noch keinen Zugang zum Kundenportal haben, können Sie sich bequem hier registrieren.

Am Veranstaltungstag starten Sie Ihre Online-Weiterbildung im Kundenportal in der jeweiligen Veranstaltung mit dem Button "Teilnehmen" und Sie werden direkt zum Learning Space weitergeleitet.

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