Krise & Chance

Insolvenz, Sanierung und Restrukturierung

Onlinemagazin Krise & Chance

Mit unserem kostenlosen Onlinemagazin Krise und Chance, welches wir in Kooperation mit Schultze & Braun herausgeben, bleiben Sie stets auf dem Laufenden, wenn es um das Thema Insolvenz, Sanierung und Restrukturierung geht.

 



 

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Robin Reichelt
Konferenzmanager Financial Services

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Das Onlinemagazin Krise & Chance wird in Kooperation mit Schultze & Braun erstellt.

1975 wurde die Rechts- und Steuerberatung Schultze & Braun durch Zusammenschluss von Steuerberater Wolfgang Schultze und Rechtsanwalt Dr. Eberhard Braun gegründet. Heute ist Schultze & Braun ein Unternehmensverbund mit rund 600 Mitarbeitern, 35 Standorten in Deutschland und drei Niederlassungen in Großbritannien und Frankreich. RA/WP Dr. Eberhard Braun gilt als besonders anerkannte Persönlichkeit in der Insolvenzverwaltung und Restrukturierung.  

Der Geschäftsbereich Sanierungsberatung ist auf Restrukturierungs- und insolvenznahe Beratung spezialisiert. Sanierungschancen werden eingeschätzt, Sanierungskonzepte individuell zugeschnitten und begleitet. Besondere Kompetenz besteht bei der Begleitung von Anträgen auf Gewährung öffentlicher Fördermittel und Ausfallbürgschaften unter Berücksichtigung des europäischen Beihilferechts. 

Weitere Leistungen: Due Dilligence, M&A, Standard IDW S6. Im Sicherheitenmanagement entwickelt Schultze & Braun Treuhand- und Abwicklungskonzepte, verwaltet Sicherheiten und gründet Banken- und Lieferantenpools. Im Rahmen von Insolvenzverfahren werden Insolvenzpläne für sanierungsfähige Unternehmen erstellt und umgesetzt. Weitere Leistungen sind Forensic Services, Asset Tracing, Sanierungsarbeitsrecht.

Der internationale Bereich versteht sich auf europäisches und amerikanisches Sanierungs- und Insolvenzrecht und betreut grenzüberschreitende Verfahren. Jeder Anwalt der Abteilung ist auf besondere Jurisdiktionen, Rechtskulturen und Sprachen spezialisiert  .http://www.schubra.de/

Krise & Chance April 2024

Zum 1. April ist es Brauch, seine Mitmenschen durch erfundene oder verfälschte, meist spektakuläre oder fantastische Geschichten, Erzählungen oder Informationen in die Irre zu führen. Aufgelöst werden mal mehr, mal weniger witzige Aprilscherze meist mit dem Ruf „April, April“.

Weniger als Scherz, sondern vielmehr mit einem ersten Unterton wird seit einiger Zeit über ein mögliches Insolvenz-Kalkül diskutiert. Damit verbunden ist der Vorwurf, dass gerade das Schutzschirmverfahren, das mit der ESUG-Insolvenzrechtsreform 2012 eingeführt wurde, in einzelnen Branchen als Wettbewerbsvorteil missbraucht wird. Grund genug, sich mit diesem Thema einmal näher zu befassen. 

Im Titel-Beitrag „Zwischen Kalkül und Nachhaltigkeit“ der April-Ausgabe von Krise & Chance tun dies Tobias Hartwig und Michael Böhner von Schultze & Braun. Darin beleuchten sie das Spannungsfeld der Insolvenz zwischen vermeintlichem Kalkül und der Nachhaltigkeit von Unternehmenssanierungen – einem Aspekt, den Schultze & Braun anlässlich des zehnten Jahrestages des Inkrafttretens des ESUG 2022 in einer groß angelegten Untersuchung unter die Lupe genommen hat.

In seinem Beitrag „SIGNA mit Signalwirkung“ stellt Dr. Johannes Heck von Schultze & Braun anhand des Beispiels des SIGNA-Konzerns die Regelungen dar, die bei grenzüberschreitenden Sanierungen auf Konzernebene zum Tragen kommen – nicht nur angesichts der Auswirkungen des wirtschaftlichen Zusammenbruchs des SIGNA-Konzerns, sondern auch vor dem Hintergrund der stark internationalen und exportorientierten Ausrichtung der deutschen Wirtschaft ein wichtiges Thema. 

Ebenfalls wichtig und von großer Bedeutung ist das Thema, über das Dr. Ludwig J. Weber und Thomas Dömmecke von Schultze & Braun im Interview „64/15 ist alles andere als 08/15“ sprechen. Die Geschäftsleiterhaftung spielt angesichts der steigenden Insolvenz-Zahlen und der anhaltenden wirtschaftlichen Herausforderungen eine immer wichtigere Rolle.

Krise & Chance März 2024

Das Jubiläum der Insolvenzordnung beschäftigt uns wie bereits in der ersten Ausgabe 2024 auch in dieser Ausgabe von Krise & Chance. Denn die InsO bildet das rechtliche Fundament für Unternehmenssanierungen. Doch die Tätigkeit von Saniererinnen und Sanierern umfasst noch viel mehr und wandelt sich immer weiter. 

In unserem Titel-Interview „Sanierung 2.5 – Nichts ist so beständig wie der Wandel“ sprechen Dr. Elske Fehl-Weileder und Kristin Winter von Schultze & Braun über diesen Wandel, die Fähigkeiten, Probleme zu lösen, das Treffen von Entscheidungen und vermeintliche Schwächen.
 
Rüdiger Bauch von Schultze & Braun war bereits in zahlreichen Fällen als Nachlassverwalter tätig. Im Interview erläutert er die Besonderheiten dieser Verfahren, die praktischen Herausforderungen und die Lösungsmöglichkeiten, die es dafür gibt. Über das Thema Nachlassinsolvenz spricht Rüdiger Bauch zudem bei seinem Vortrag bei den Mitteldeutschen Rechtstagen am 18. und 19. März in Leipzig.
 
Angesichts der ausbleibenden wirtschaftlichen Erholung verschlechtern sich auch die finanziellen Aussichten für Selbstständige. Alexander Eggen von Schultze & Braun stellt in seinem Beitrag dar, worauf sie in diesem Zusammenhang achten sollten – auch, um nicht in eine steuerliche Gesetzeslücke zu fallen.
 

Krise & Chance Februar 2024

Eine echte Erfolgsgeschichte – so lässt sich die Einführung der Insolvenzordnung in drei Worten zusammenfassen, die in diesem Jahr das 25. Jubiläum ihres Inkrafttretens feiern kann! Wir haben das InsO-Jubiläum zum Anlass genommen, ihr das Titelthema dieser Ausgabe zu widmen. Detlef Specovius ist seit 1993 im Insolvenzrecht tätig. In seinem Beitrag schaut er zurück auf die Anfänge der Insolvenzordnung, zieht eine Zeitlinie von 1999 bis heute und wirft einen Blick auf die Zukunft der InsO.
 
Am 1. Januar hat sich aber nicht nur das Inkrafttreten der Insolvenzordnung zum 25. Mal gejährt. Zum Jahreswechsel sind zudem die Lockerungen beim Insolvenzgrund der Überschuldung ersatzlos ausgelaufen, und die Insolvenzantragspflicht greift nun wieder in vollem Umfang. Dr. Jürgen Erbe von Schultze & Braun fasst in seinem Beitrag zusammen, was diese Entwicklung für Geschäftsleiter bedeutet, und er erläutert, auf welche Punkte sie besonders achten sollten.
 
Derzeit gibt es eine Normalisierung des Insolvenzgeschehens. Gleichwohl werfen zahlreiche Insolvenzen im Immobilienbereich ein Schlaglicht darauf, dass Kreditrisiken für Banken gerade bei der Immobilienfinanzierung (weiter) an Bedeutung gewinnen. Katharina Franke und Rüdiger Bauch von Schultze & Braun zeigen in ihrem Beitrag, worauf Banken bei der Schieflage eines Eigentümers oder einer Besitzgesellschaft achten sollten, und welche Vorteile die Zwangsverwaltung einer Immobilie haben kann.
 

Krise & Chance Dezember 2023

Zum Jahreswechsel 2023/2024 steht ein besonderes Jubiläum an. Das Inkrafttreten der Insolvenzordnung jährt sich am 1. Januar 2024 zum 25. Mal. Das chinesische Unternehmensgesetz ist hingegen etwas jünger. Es kann zum 1. Juni 2024 erst sein 17-jähriges Inkrafttreten feiern. Vor dem Hintergrund der Krise im chinesischen Immobiliensektor, die alles andere als vorbei ist, nehmen die Insolvenzgefahr und die Risiken bei Geschäften mit chinesischen Partnern in allen Branchen zu. Da ist es für deutsche Unternehmen wichtig, zu wissen, wie sie im Fall der Fälle ihre Interessen vertreten und ihre Rechte durchsetzen – und da kommt das chinesische Insolvenzrecht ins Spiel, dessen Besonderheiten Dr. Elske Fehl-Weileder von Schultze & Braun und Rainer Burkardt von der in China zugelassenen Kanzlei Burkardt & Partner in ihrem Beitrag erläutern. 

Um das Thema Immobilien und Krise geht es auch im Titelthema der Dezember/Januar-Ausgabe von Krise & Chance. Die Immobilienwirtschaft befindet sich nicht nur in China, sondern auch hierzulande in einer Krise. Zusammen mit den Turbulenzen im Immobilienbereich der Signa-Gruppe im Speziellen wirft diese generelle Krise ein Schlaglicht auf Immobilien in finanzieller Schieflage. Im Interview sprechen Katharina Franke und Rüdiger Bauch von Schultze & Braun über die Besonderheiten, die dabei zum Tragen kommen.
 
Um die Besonderheiten bei einem Gesellschafterausschluss geht es im Beitrag von Thomas Dömmecke von Schultze & Braun. Er stellt die Bedeutung einer aktuellen BGH-Entscheidung in diesem Zusammenhang dar, ordnet ihre Auswirkungen ein und erläutert, warum es sinnvoll ist, im Gesellschaftsvertrag in guten Zeiten für die schlechten vorsorgen sollte. Denn wie in einer Ehe sind im Wirtschaftsleben die Gesellschafter einer Unternehmung eng miteinander verbunden. Jedoch gibt es sowohl im Ehe- als auch im Wirtschaftsleben keine Garantie dafür, dass die Verbindung für immer hält.
 

Krise & Chance November 2023

Angesichts einer aktuellen Entscheidung des Bundesgerichtshofs und der Ende Februar 2024 anstehenden mündlichen Verhandlung im Organhaftungsverfahren, das der Insolvenzverwalter von Wirecard angestrengt hat, haben wir in dieser Ausgabe von Krise & Chance den Schwerpunkt auf die Haftungsrisiken für Rechtsberater und Aufsichtsräte gelegt.

Dr. Ludwig J. Weber und Thomas Dömmecke von Schultze & Braun ordnen im Interview eine Ende Juni 2023 ergangene Entscheidung des Bundesgerichtshofs ein, die unlängst veröffentlicht wurde, und die die sich mit der persönlichen Haftung für Rechtsberater bei insolvenzreifen Unternehmen befasst. Neben der Entscheidung an sich erläutern die beiden ihre Auswirkungen für Rechtsanwälte und Steuerberater, die Unternehmen beraten.   

Thomas Dömmecke beschäftigt sich nicht nur mit den Haftungsrisiken für Rechts- und Steuerberater, er ist auch Experte für die Haftungsrisiken, mit denen sich Aufsichtsräte konfrontiert sehen, wenn sie ihren zahlreichen Überwachungs- und Kontrollpflichten nicht oder nur unzureichend nachkommen. In seinem Beitrag stellt Dömmecke auch die Möglichkeiten dar, die Aufsichtsräte haben, um sich vor den Haftungsrisiken zu schützen.

Mit einem Risiko der anderen Art – nämlich dem, dass eine Beschwerde gegen einen Restrukturierungsplan – nicht zugelassen wird, müssen sich Gläubiger befassen. Denn für eine solche Beschwerde gibt es mehrere Voraussetzungen. Prof. Dr. Andreas J. Baumert von Schultze & Braun ordnet in seinem Beitrag anhand einer aktuellen Entscheidung des Landgerichts Nürnberg-Fürth ein, was bei einer Beschwerde gegen einen Restrukturierungsplan zu beachten ist.

Krise & Chance Oktober 2023

Die deutsche Wirtschaft hatte es auch schon einmal leichter. Und dennoch sind die aktuellen Herausforderungen für die Unternehmen zu meistern, wenn man sie denn anpackt und sich auf die künftigen Marktentwicklungen rechtzeitig vorbereitet. Und damit sind wir auch schon bei der deutschen Automobilindustrie, die gerade in einem gewaltigen Transformationsprozess steckt. Wie groß der Bedarf an Umbau und Neuausrichtung ist, zeigt eine aktuelle Marktstudie der Unternehmensberatung Deloitte. Darin steht, dass nur noch etwas mehr als die Hälfte der Zulieferunternehmen finanziell gesund ist. Wir haben mit Dr. Philipp Kinzler von Deloitte und Tobias Hartwig von Schultze & Braun gesprochen, wie Zulieferer den Herausforderungen begegnen und warum sie auch nicht vor einer Sanierung zurückschrecken sollten.
 
Eine gute Sanierung erhält das Unternehmen, die Arbeitsplätze und richtet das Unternehmen so auf die Zukunft aus, dass das Geschäftsmodell wieder profitabel ist. Nur: Steckt das Unternehmen erst einmal in einer Krise, braucht es viel, um zu einer guten Sanierung zu kommen. Wie man das trotzdem schafft, berichtet Tobias Hartig von Schultze & Braun. Er setzt auf eine moderne Insolvenzverwaltung, die mehr kann und mehr ist als nur eine reine Verwaltung.
 
Er ist eine wichtige Figur bei StaRUG-Sanierungen, kann von Gesetz wegen oder fakultativ bestellt werden: der Restrukturierungsbeauftragte bei einer Sanierung nach dem StaRUG. Jedoch: DEN EINEN Restrukturierungsbeauftragten gibt es gar nicht, erklärt Dr. Dietmar Haffa von Schultze & Braun. Es gibt verschiedene Formen dieses Amtes, und der Restrukturierungsbeauftragte hat – je nach konkreter Ausgestaltung der Sanierung – auch unterschiedliche Rollen und Befugnisse. Er übernimmt sozusagen die Rolle eines Sachwalters light.
 

Krise & Chance September 2023

Seit Ende Juni 2023 – und damit knapp sechs Jahre nach dem Insolvenzantrag und der Einstellung des Flugbetriebs – hat die Marke Air Berlin einen neuen Eigentümer 

Wir haben die Markentransaktion zum Anlass genommen, mit Dr. Michael Rozijn von Schultze & Braun über die Besonderheiten solcher Deals zu sprechen – denn davon gibt es für den Verkäufer, aber auch für den Erwerber einige zu beachten. Ein wichtiger Punkt: Je nach Branche, Marktdurchdringung, Verkaufsanlass und Dauer des Verkaufsprozesses ist kaum ein anderer Vermögensbestandteil so volatil und sensibel wie die Marke – nicht nur, aber eben gerade auch, wenn es sich um ein insolventes Unternehmen handelt.
 
Am Air Berlin-Verfahren waren rund 1,3 Millionen Gläubiger beteiligt. Nicht ganz so viele, aber immerhin rund 300.000 Gläubiger sind es beim Insolvenzverfahren der Bayerischen Energieversorgungsgesellschaft (BEV). Das Verfahren sorgte unlängst für Schlagzeilen, da der BGH anhand dieses Falls entschieden hat, dass sogenannte Musterfeststellungsklagen auch gegen Insolvenzverwalter möglich sind. Welche Auswirkungen das für Insolvenzverwalter hat und worauf sie sich jetzt einstellen müssen, ordnet Prof. Dr. Andreas J. Baumert von Schultze & Braun in seinem Beitrag ein.
 
Um eine weitere Änderung – allerdings nicht vom BGH, sondern im Zuge des SanInsKG – und ihre Auswirkungen geht es im Titel-Thema dieser Ausgabe. Noch bis Jahresende ist das SanInsKG in Kraft, das unter anderem Erleichterungen bei den Voraussagen gebracht hat, die Geschäftsführer aufgrund insolvenzrechtlicher Vorschriften treffen müssen – zum Beispiel bei der Prüfung einer insolvenzrechtlichen Überschuldung. Warum es dabei bereits jetzt Veränderungen gibt und welche Herausforderungen das für Geschäftsführer, aber auch Sanierer mit sich bringt, erläutert Dr. Jürgen Erbe von Schultze & Braun.
 

Krise & Chance August 2023

Die Zahl der Insolvenzen in Deutschland hat zuletzt deutlich zugenommen. Der Handlungsbedarf in vielen Branchen bleibt also hoch. Nach der Pflegewirtschaft, den Druckereien und der Logistikbranche in der Juli-Ausgabe nehmen wir auch in der August-Ausgabe von Krise & Chance drei Branchen unter die Lupe: 

Dr. Ludwig Weber von Schultze & Braun beschäftigt sich bereits seit mehreren Jahren mit der Entwicklung der maritimen Wirtschaft in Deutschland. Im Titel-Interview ordnet er die aktuellen Herausforderungen ein – staatlich subventionierte Werften in Asien – allen voran in China – machen den deutschen Schiffbauern und ihren Zulieferern zu schaffen. Zudem zeigt er Möglichkeiten auf, mit denen Unternehmen sich bei finanzieller Schlagseite frühzeitig befassen sollten, um nicht zu kentern.
 
Aber nicht nur auf dem Wasser, auch an Land stehen Unternehmen aus zahlreichen Branchen vor großen Herausforderungen. Nach vielen guten Jahren erlebt etwa die Baubranche nun einen erheblichen Konjunktureinbruch, von dem noch nicht absehbar ist, wie lange er andauert. Alexander Eggen von Schultze & Braun hat bereits mehrere Bauunternehmen bei ihrer Sanierung begleitet. Er erläutert die Möglichkeiten, die es für sie gibt, um die aktuelle Krise zu meistern.
 
Tobias Hirte und Alexander von Saenger von Schultze & Braun haben einen eingehenden Blick auf die Leiharbeitsbranche geworfen, in der sich angesichts eines wegweisenden Urteils des Bundesarbeitsgerichts, aber auch vor dem Hintergrund der Entwicklung der deutschen Wirtschaft gerade einiges tut und die Leiharbeitsunternehmen sich jetzt auf die nächste Krise vorbereiten sollten.
 

Krise & Chance Juli 2023

Beim Erreichen der Mitte eines Zeitraums spricht man oft vom „Bergfest“ Der betrachtete Zeitraum wird dabei mit einer Bergbesteigung verglichen, und nach dem Erreichen des Gipfels folgt der Abstieg. Der Wechsel von Juni zu Juli stellt mit Sicht auf das Gesamtjahr durchaus ein Bergfest dar, da nun die zweite Hälfte des Jahres beginnt. Allerdings lässt sich beim Blick auf die Temperaturen, aber auch bei der Zahl der Insolvenzen kein Abstieg erkennen – vielmehr ist das Gegenteil der Fall, gerade in den drei Branchen Pflege, Druck und Logistik, die in der Juli-Ausgabe von Krise & Chance unter die Lupe genommen werden. 

Christoph von Wilcken und Tobias Hartwig von Schultze & Braun haben bereits mehrere Unternehmen aus der Pflegebranche bei ihren Sanierungen begleitet. Im Interview sprechen Sie über die Lösungen für die Betreiber von Pflegeeinrichtungen, um die Krise zu meistern.
 
Eine weitere Branche, die im wahrsten Sinne des Wortes unter Druck – vor allem einem noch nie dagewesenen Kostendruck – steht, ist die Druckereibranche. Rüdiger Bauch und Christoph Rothämel von Schultze & Braun stellen dar, wie Druckereien Liquidität sichern können und warum es für Geschäftsleiter wichtig ist, früh zu handeln.
 
Christoph Sorg von Schultze & Braun erläutert, wie Logistik und Transportunternehmen aus einer finanziellen Schieflage wieder in die Spur kommen können. Im Bereich Verkehr und Lagerei gab in den ersten drei Monaten des Jahres die meisten Insolvenzanträge.
 

Krise & Chance Juni 2023

Eines ist beständig – die Veränderung. Das trifft auch auf diese Ausgabe von Krise & Chance zu, in der wir uns gleich mit mehreren Veränderungen beschäftigen und sie einordnen.

Dr. Ludwig J. Weber und Rüdiger Bauch von Schultze & Braun erläutern im Interview die Veränderungen, die eine Entscheidung des Bundesgerichtshofs zum sogenannten Kleinbeteiligtenprivileg für Kleingesellschafter in Familienunternehmen, Konzernen oder Start Ups, aber auch für Insolvenzverwalter hat. Denn Gesellschafter mit Beteiligungen von bis zu zehn Prozent dürfen sich nach dieser Entscheidung zumindest allein wegen der Höhe ihrer individuellen Beteiligung nicht mehr sicher vor einer Anfechtung fühlen.

Eine weitere Entscheidung des Bundesgerichtshofs – dieses Mal mit Veränderungen für GmbH-Geschäftsführer – stellt Thomas Dömmecke von Schultze & Braun dar. Die Richter des II. Senats haben unlängst gleich zwei Fragen mit großer Relevanz für Kommanditgesellschaften und die Geschäftsführer einer GmbH höchstrichterlich entschieden, die die Geschäfte in mehreren Kommanditgesellschaften führen und damit die Haftung der GmbH-Geschäftsführer in solchen Gesellschafts-Konstruktionen deutlich verschärft. Diese Veränderung ist besonders für den Bereich der geschlossenen Fonds relevant: Dort ist es durchaus üblich, dass eine GmbH für die Geschäfte dutzender KGs zuständig ist – mit einem entsprechend hohen Haftungsrisiko für die GmbH-Geschäftsführer.
 
Eine mitunter Millionen Euro-umfassende Veränderung ihrer finanziellen Situation droht so manchem Unternehmen, das während der Corona-Pandemie gezwungen war, seine Mitarbeitenden in Kurzarbeit zu schicken. Alexander von Saenger und Joachim Zobel von Schultze & Braun gehen in ihrem Beitrag auf die grundsätzlich notwendigen Überprüfungen und die mögliche Rückforderung von zum Teil vor drei Jahren erhaltenem Kurzarbeitergeld ein, die für die betroffenen Unternehmen ein nicht unerhebliches finanzielles Risiko bergen. Denn die Wahrscheinlichkeit, dass ein Unternehmen zumindest einen Teil des erhaltenen Kurzarbeitergeldes zurückzahlen muss, ist sehr hoch.
 

Krise & Chance Mai 2023

Der Fall Leoni kann der vorinsolvenzlichen Restrukturierung zwei Jahre nach ihrem Start in Deutschland zum Durchbruch verhelfen. Grund genug also, dass sich das Titel-Thema dieser Ausgabe näher mit diesem Fall und dem StaRUG beschäftigt. Dr. Dietmar Haffa von Schultze & Braun war bereits in mehreren StaRUG-Verfahren tätig. Im Interview spricht er über seine Sicht auf das StaRUG und den Fall Leoni und erläutert, wie es Emittenten bei der Restrukturierung von Anleihen und Schuldscheindarlehen helfen kann.

Neben Leoni hat Steinhoff – ein in Deutschland gegründeter Möbelkonzern, der seinen Sitz inzwischen in Amsterdam hat – mit seiner finanziellen Restrukturierung für Schlagzeilen gesorgt. Steinhoff hat ein WOAH-Verfahren eingeleitet, das niederländische Pendant zum StaRUG. Dr. Michael Rozijn und Benjamin Schmutz vom Dutch Desk von Schultze & Braun werfen einen ausführlicheren Blick auf das vorinsolvenzliche Verfahren der Niederlande und seine Auswirkungen für deutsche Unternehmen.

Das dritte Thema dieser Ausgabe steht nicht im Zusammenhang mit dem StaRUG, ist aber nicht weniger aufmerksamkeitsstark: Die Entscheidung der Schufa zur verkürzten Speicherdauer der Restschuldbefreiung in ihren Bonitätsauskünften. René Schmidt von Schultze & Braun erläutert im Interview die Vor- und Nachteile dieser Entscheidung. Zudem spricht er darüber, warum aus seiner Sicht das Problem noch nicht endgültig gelöst ist und der Gesetzgeber aktiv werden sollte.

Krise & Chance April 2023

Angesichts der gesamtwirtschaftlichen Auswirkungen der Vielzahl an Krisen, die sich seit drei Jahren als Multi-Dauerkrise die Klinke in die Hand geben, der inzwischen durchaus restriktiveren Kreditvergabe der Banken und der allgemeinen Preissteigerung wird die Liste der Branchen immer länger, die vor besonderen Herausforderungen stehen. Mehr denn je gilt daher die Devise: Unternehmen sollten eine notwendige Restrukturierung oder Sanierung rechtzeitig angehen, wenn sie noch Reserven haben und dabei eine Neuaufstellung mit Hilfe der Instrumente des Sanierungsrechts zumindest als Option ansehen. Denn auch ein Insolvenzantrag bedeutet nicht automatisch das Ende eines Unternehmens. Er kann vielmehr die Chance für einen nachhaltigen Neuanfang sein. 

Wie ein solcher Neuanfang aussehen kann und welche Erfolgsfaktoren dabei eine entscheidende Rolle gespielt haben – darüber sprechen Karsten Oberheide, der geschäftsführende Gesellschafter des Modehändlers Bonita, und Detlef Specovius von Schultze & Braun, der Bonita im Schutzschirmverfahren federführend begleitet hat, im Titel-Interview. Knapp zwei Jahre nach dem Ende des Verfahrens ist der Modehändler wieder auf Erfolgskurs und konnte seinen Umsatz um rund 40 Prozent steigern – trotz schwieriger Marktbedingungen für Textileinzelhandel und Modebranche. 

Dr. Ludwig J. Weber und Thomas Dömmecke von Schultze & Braun ordnen die aktuelle BGH-Entscheidung zu den sogenannten insolvenzabhängigen Lösungsklauseln ein – einer Möglichkeit, die Risiken der Insolvenz eines Geschäftspartners für das eigene Unternehmen zu reduzieren.  

Eine weitere richtungsweisende Entscheidung stellt Olaf Diederich von Schultze & Braun vor. Das Landgericht Stuttgart hat sich mit der Frage „Wie weit reicht die Haftung eines Kommanditisten?“ beschäftigt.

Krise & Chance März 2023

Auch wenn der wirtschaftliche Ausblick für das Gesamtjahr inzwischen etwas positiver ist als noch zum Jahresende 2022 sehen sich Unternehmen weiterhin mit zahlreichen Herausforderungen konfrontiert. Zum Teil haben ganze Branchen immer noch mit den wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Pandemie zu kämpfen. 
 
Eine dieser Branchen ist das Brauwesen. Dr. Jürgen Erbe von Schultze & Braun ist Insolvenzverwalter der Privatbrauerei Bischoff. Im Titel-Beitrag dieser Ausgabe erläutert er, warum die Situation gerade für kleine und mittlere Brauereien schwierig ist, er aber trotzdem nicht mit einer Insolvenzwelle im Brauereisektor rechnet und wie Brauereien mit der angespannten Marktsituation umgehen können.

Unabhängig davon wie hoch es ausfällt: Ein Mehr an Insolvenzen führt zu einem Mehr an Kreditausfällen. Im Interview sprechen Dr. Ludwig J. Weber von Schultze & Braun und Jürgen Sonder, der Präsident der Bundesvereinigung Kreditankauf und Servicing darüber, was Banken machen können, um möglichen Kreditrisiken frühzeitig und proaktiv zu begegnen. Zudem erläutern die beiden Transaktions-Experten die Option eines Verkaufs von Portfolios aus Non Performing Loans, kurz NPLs, und zeigen, worauf Verkäufer und Käufer bei solchen Transaktionen achten sollten. 

Achten sollten Geschäftsleiter im Fall einer Krise ihres Unternehmens auf die zahlreichen Haftungsrisiken, die sich bei Zahlungen nach der Insolvenzreife ergeben können. Thomas Dömmecke von Schultze & Braun stellt in seinem Beitrag ein richtungsweisendes Urteil des Amtsgerichts Ludwigshafen dar, das auch ein Schlaglicht auf das Sozialversicherungs-Dilemma wirft, in dem sich Geschäftsleiter im Krisenfall bewegen.

Krise & Chance Februar 2023

Den 30. Juni werden sich in diesem Jahr nicht nur viele Unternehmer, sondern auch viele Insolvenz- und Eigenverwalter im Kalender markieren. Denn bis zu diesem Tag müssen die Schlussabrechnungen für gewährte Corona-Überbrückungshilfen eingereicht werden – eine Aufgabe, die vom Aufwand her durchaus an die Herausforderung erinnert, die Grundsteuer-Erklärung auszufüllen. Da trifft es sich gut, dass im Titel-Interview dieser Ausgabe Dr. Elske Fehl-Weileder von Schultze & Braun und Stefan Schwindl von der MTG Wirtschaftskanzlei erläutern, worauf Insolvenz- und Eigenverwalter achten sollten, damit eine Sanierung trotz der Rückzahlung von Corona-Hilfen gelingen kann. 

Die Prüfung und Rückzahlung von Corona-Hilfen sorgt für ähnlich große Diskussionen wie der Richtlinienentwurf, den die EU-Kommission Anfang Dezember für die Harmonisierung der Insolvenzrechte vorgelegt hat. Dr. Annerose Tashiro ist nicht nur Leiterin der Internationalen Abteilung von Schultze & Braun sondern auch Mitglied des Expertengremiums der EU. Sie geht in ihrem Beitrag besonders auf die beiden Punkte ein, die viele im Zusammenhang mit dem Richtlinienentwurf beschäftigen: Das geplante Verfahren für Kleinunternehmen und das Pre Pack-Verfahren.
 
Beim dritten Thema unserer Ausgabe wechseln wir die Perspektive. Dr. Ludwig J. Weber von Schultze & Braun spricht im Interview darüber, worauf Unternehmen in diesen in der Tat alles andere als einfachen Zeiten bei der Finanzierung achten sollten. Hatte doch gerade erst die quartalsweise Umfrage des Ifo-Instituts ergeben, dass Unternehmen schwerer an Kredite kommen.

Krise & Chance Dezember 2022

Auf großem Fuß leben, jemandem etwas in die Schuhe schieben, zwei Paar Stiefel und umgekehrt wird ein Schuh draus – diese vier Beispiele zeigen, dass es wohl annähernd so viele Redewendungen rund um Füße und Schuhe gibt wie derzeit Herausforderungen für Unternehmen aus dem Schuh-, aber auch dem Modehandel. Damit – und den Lösungen, damit es den Händlern die Schuhe (finanziell) eben gerade nicht auszieht – beschäftigen sich Detlef Specovius und Dr. Jürgen Erbe. Sie erläutern im Titel-Interview, welche Möglichkeiten es für Schuh- und Modehändler gibt, die aktuellen Krisen zu meistern und warum es wichtig ist, schnell zu handeln.
 
Sich den Schuh am liebsten nicht anziehen wollen diejenigen, von denen ein Insolvenzverwalter im Zuge der Insolvenzanfechtung Zahlungen zurückfordert. Damit Insolvenzverwalter beim Vortrag zur Vorsatzanfechtung nicht mit dem linken Fuß aufstehen, bietet sich ein Blick in den Beitrag „Klarheit bei der Vorsatzanfechtung“ an. Darin stellt Prof. Dr. Andreas J. Baumert von Schultze & Braun anhand eines aktuellen Urteils dar, was ein Insolvenzverwalter zur Prognoseentscheidung des Schuldners, ob er die Zahlungsunfähigkeit noch überwinden kann, und zur Kenntnis des Anfechtungsgegners hiervon vor Gericht vortragen muss.
 
Bei Schuhen und Niederlande denken die meisten wohl an die Klompen, die traditionellen Holzschuhe. Lieferanten sollten bei Geschäften mit niederländischen Partnern aber auch an die Risikovorsorge denken. Worauf dabei zu achten ist und wie sichere Geschäfte mit den Niederlanden gelingen, zeigen Dr. Michael Rozijn und Benjamin Schmutz vom Dutch Desk von Schultze & Braun.

Krise & Chance November 2022

Die Krise scheint das neue Normal. Unternehmenslenker haben zunehmend Schwierigkeiten, die Entwicklung ihres Geschäfts verlässlich zu planen. Wer aber nicht verlässlich planen kann, hat auch Schwierigkeiten, als Geschäftsführer den Insolvenzgrund der Überschuldung regelmäßig zu prüfen. Denn dafür ist eine Vorausschau auf die kommenden zwölf Monate notwendig. Der Gesetzgeber hat nun mit dem SanInsKG den Prüfungszeitraum auf vier Monate verkürzt. Wir werfen zusammen mit Dr. Jürgen Erbe einen Blick auf die Änderungen, die seit dem 9. November 2022 in Kraft sind.

Restrukturierung kostet Geld. Was aber, wenn es um das Verhältnis zwischen Gesellschafter und Unternehmen sowie Finanzierer nicht mehr so gut bestellt ist? Oder wenn ein Gesellschafterstreit das Unternehmen lähmt? Mit der doppelseitigen Treuhand gibt es für solche Situationen ein Instrument, mit dem sich der gordische Knoten zerschlagen und Vertrauen aufbauen lässt. Dr. Andreas Beck berichtet, wie die doppelseitige Treuhand funktioniert.

Die Anfechtung von bereits vereinnahmten Geldern eines später insolventen Unternehmens ist für Lieferanten und Dienstleister per se ein Ärgernis. Nun aber kann Karsten Kiesel Positives von der Anfechtung berichten. Der Bundesgerichtshof hat die Linie seiner Rechtsprechung geändert und in jüngsten Urteilen ein paar neue Töne angeschlagen. Lieferanten können sich daher gegen Anfechtungsansprüche von Insolvenzverwaltern künftig besser zur Wehr setzen.

 

Krise & Chance Oktober 2022

Diese Ausgabe ist eine ganz besondere Ausgabe von Krise & Chance. Denn vor zehn Jahren haben Schultze & Braun und das Forum Institut für Management die erste Ausgabe des gemeinsamen Online-Magazins veröffentlicht. Seit damals hat sich gleichwohl Einiges geändert – nicht nur geopolitisch oder rechtlich, sondern auch beim Auftritt von Krise & Chance. Von drei Seiten ist der Umfang jeder Ausgabe inzwischen auf 16 Seiten angewachsen. Heute können wir noch stärker ins Detail gehen und Themen einordnen und erläutern. Dass das auf Interesse stößt, zeigt auch die Zahl der inzwischen mehr als 9.000 Abonnenten. Das einleitende Editorial der Ausgabe von vor zehn Jahren begann mit den Worten „Es bleibt spannend!“. Eine Aussage, die vor dem Hintergrund der aktuellen wirtschaftlichen und geopolitischen Entwicklungen, aber auch mit dem Blick auf die Themen dieser Ausgabe Bestand hat. 

Von der Antwort auf die Frage „Insolvent oder (noch) nicht?“ hängt für Unternehmen, Insolvenzverwalter und Sanierungsberater viel ab. Dr. Dirk Herzig und Stefan Höge erläutern mit Blick auf die aktuelle Leitsatzentscheidung des Bundesgerichtshofs, wie die Zahlungsfähigkeit ermittelt wird und ordnen für Unternehmen, Insolvenzverwalter und Sanierungsberater die Pros und Contras der Methoden ein.

Der Bundesgerichtshof hat zudem unlängst eine Entscheidung veröffentlicht, die es Freiberuflern nach Ansicht von Dr. Michael Lojowsky aus unserer Kanzlei mit einem sogenannten Insolvenzplan ermöglicht, die für sie existenzielle Berufszulassung auch bei einer Insolvenz zu erhalten. Im Interview ordnet er die Entscheidung ein und erläutert, wie der Zulassungserhalt nach Plan funktionieren kann.

2022 haben die 40 DAX-Unternehmen Dividenden im Höhe von 50,6 Milliarden Euro ausgeschüttet – eine Zahl, die zeigt, dass es bei Dividenden durchaus um große Summen geht.  Umso wichtiger ist es für Insolvenzverwalter, Rechtsklarheit bei der Frage zu haben, inwieweit sie Dividendenzahlungen im Fall der Fälle anfechten können. Dafür sorgt nach Ansicht von Prof. Dr. Andreas J. Baumert von Schultze & Braun nun eine Entscheidung des Oberlandesgerichts Frankfurt am Main.

Krise & Chance September 2022

Seit dem 17. Juli werden StaRUG-Restrukturierungen auch in den anderen EU-Mitgliedsstaaten anerkannt. Dr. Annerose Tashiro, die Leiterin unserer Internationalen Abteilung, erläutert, was Berater und Unternehmen dabei beachten müssen und warum Deutschland als Sanierungsstandort international wettbewerbsfähig ist.

Dr. Lutz Jäde und Dr. Maximilian Majic von Oliver Wyman sprechen über die Ergebnisse ihrer aktuellen Restrukturierungsstudie „Die Krise nach der Krise“  und erläutern, warum Unternehmen ihre Hausaufgaben machen sollten.

Prof. Michael Grote von der Frankfurt School of Finance & Management und Dr. Elske Fehl-Weileder von Schultze & Braun ordnen die aktuellen Entwicklungen auf dem chinesischen Immobilienmarkt ein und erläutern, wo sie Parallelen sowie Unterschiede zwischen dem hiesigen und dem fernöstlichen Immobilienmarkt sehen.

Krise & Chance August 2022

Wie Krisen mit Hilfe der erprobten Verfahren und Instrumente des Insolvenzrechts gemeistert werden können, weiß Volker Böhm, der Leiter der Sanierungsberatung an unserem Nürnberger Standort, aufgrund einer Vielzahl von Unternehmen, die er bei ihrer Sanierung begleitet hat. Als Insolvenzverwalter hat er zum Beispiel im Juni 2022 den Automobilzulieferer Bolta-Werke an einen strategischen Investor verkauft. Anhand dieses Beispiels erläutert er, welche Möglichkeiten Geschäftsführungen und Vorstände im Fall einer Krise haben und im Blick haben sollten, und warum es nicht nur am Ende, sondern durchaus auch einmal während eines Insolvenzverfahrens etwas zu feiern gibt.

&, das kaufmännische „und“, passt in doppelter Hinsicht gut zu unserem zweiten Thema. Denn das & erinnert an die Form einer Carrera-Bahn, und Dr. Elske Fehl-Weileder stellt am Beispiel eines Online-Händlers für Kfz-Teile dar, warum es in einer Krise – und besonders der in einer schnelllebigen Branche wie dem Online-Handel – wichtig ist, schnell zu handeln. Zudem zeigt sie anhand der gelungenen Fortführung des Unternehmens, warum es nicht nur, aber eben gerade auch für Power- Seller Power-Sanierer braucht und welche bedeutende Rolle der Versanddienstleister oder der Online-Zahlungsdienstleister in einem solchen Verfahren spielen.

Eine Chance sollte genutzt werden. Das ist nicht nur im Fußball so, sondern auch in der Wirtschaft. Getreu dem Motto „Die beste Krise ist die, die nie eintritt“, spricht Prof. Dr. Alexander Sasse von der Nürnberger Concentro Management AG darüber, wie Unternehmen durch strategisches Controlling das Risiko einer Krise minimieren, die ihre Existenz bedrohen kann. Dabei erläutert der Lehrbeauftragte an der Universität Erlangen- Nürnberg auch, welche Punkte mittelständische Unternehmen bei einer strategischen Analyse in den drei Dimensionen Markt, Wertschöpfung und Finanzen im Blick haben sollten und was ein integriertes Steuerungssystem leisten sollte.